Domino Volt – so schaut’s aus

Wieso, weshalb, warum singen die Kinder mit vorm Fernseher. Oder sangen… keine Ahnung ob diese Sendung immer noch existiert… Nicht alles vom letzten Jahrhundert hat es geschaft immer noch aktuell, relevant zu sein, es sei denn noch aktueller. Aber Notes gelang es dank HCL definitiv.

Ich konnte Volt in Arnhaim bei der Engage 2020 Anfang März entdecken. Faszinierend für mich waren ein Paar Fakten :

  • der Produktleiter, Marty Lechleider war anwesend und half jedem von uns der Fragen hatte, diskutierte auch ohne Filter alle Themen die einer von uns ansprach. So eine Qualitativ hohe Interkation is neu und, zumindest für mich, viel mehr Wert als jedes ‘verkaufs-marketing-bla-bla’ Seminar wie wir die bei IBM und anderen Herstellern gewohnt waren..
  • Volt war automatisch in der Sprache die im User PC angegeben war vorhanden.
  • die Benutzung war ‘fliessend’. Einfach und instinktiv konnten allerlei Sachen gemacht und Funktionen gefunden werden
  • Volt fühlt sich nicht wie ein Prototyp an, sondern wie ein Produkt das bereit ist. Von den 3-4 Stunden Arbeit damit sieht es so abgerundet aus : keine eckigen Kanten, flottes Verhalten, gut durchdacht, dazu noch dokumentiert.

Eines stand aus : eine Aehnlichkeit zu xPages. Benutzt man Volt, da kommen doch oft Stellen wo ein xPages Entwickler sich schon sagt : oh das kenne ich ja.

Das andere sehr Interessante ist der Import der Daten von einer Excel Datei. Diejenigen die an der CWP Factory Tour in Milan dabei waren und Michael Alexander’s Vortrag sahen, konnten in Volt das sehen was Michael ein Jahr zuvor demonstrierte. Damals war es noch kein Prototyp. Eher eine Idee der Michael nachging. Das so was binnen 12 Monaten sein Weg in ein fertiges Produkt findet ist beeindruckend. Das erhöht auch den Wert der HCL Beifträge und Seminare : es ist nicht blos Marketing blabla.

Jetzt stellt sich die Frage wofür Volt nun dienen kann ? Wie kann es wohl zum Einsatz kommen ?

HCL zielt auf den Citizen Developper. Ich muss zugeben : den kenne ich nicht. Das hat wahrscheinlich damit zu tun dass meine 30 Jahre Arbeit mit Notes meistens bei SMBs statt fanden und nur von Zeit zu Zeit bei Grossfirmen. Und der Citizen Developper von dem HCL spricht ist eine Person die bei grösseren Firmen arbeitet. Aber, für Firmen wie unsere, TRACE Software Industries SA, die Notes Entwicklung und Consulting machen, ist Volt ein tolles Produkt. Ich kann mir auch ganz gut vorstellen wie IT Departments von Grossfirmen damit vieles anfangen werden können.

Selbst wenn das nicht offiziell so vorgestellt wird, denke ich an Domino Volt als Alternative zu xPages, zumindestens für 90% der Funktionen die bis jetzt in xPages gemacht wurden. Und, so denke ich, es ist einfacher als xPages, sieht stabiler aus und erlaubt viel schneller bei einfachen Applikationen zu einem brauchbaren und gut aussehendem Resultat zu führen. Die Interfaces zu anderen Systemen (z.B. die Demonstration mit SalesForce) deuten darauf hin dass Volt strategisch durchdacht ist und für lange Zeit als Kompagnon- resp. BegleitProdukt zu Notes/Domino da sein wird.

Wir, TRACE Software Industries SA, arbeiten an einer Serie von Standard Modulen : Online registration, customer support, newsletter creation worflow, und andere. Der Fakt dass dies alles in einer Notes Datenbank passiert, und daher mit standard Notes Mitteln verarbeitet werden kann ist einfach genial. Wir können alles in unsere CRM und ERP platform ohne weiteres einfügen.

Christophe-Franz Jost ist Leiter der TRACE Software Industries SA (www.trace.ch), basiert und Lausanne und seit mehr als 37 Jahren international aktiv. Er entwickelt seit Version 2 mit Lotus Notes.