Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Software 2021 – das wird ein gutes Jahr!

In schwindelerregendem Tempo hat HCL Software im letzten Jahr einen bunten Strauss an neuen Produkten und Features an den Markt gebracht. Das neue Jahr ist damit keinesfalls der Moment sich zurückzulehnen, sondern ganz im Gegenteil: HCL wird in diesem Jahr diesen innovativen, schnellen Weg fortsetzen und weiterhin nicht nur neue Dinge ankündigen, sondern entsprechend auch liefern – und das von der Überholspur.

Nach den ganzen Jahresrückblicken – ich habe für mich beschlossen mich mit meinem Blog zurückzuhalten – stellt sich mir die Frage, was Ihr persönliches Motto für 2021 ist? Meines lautet: „Mit frischer Energie auf in ein neues Jahr!“, oder wie sagte es einst Karl Valentin, wie immer mit einem Augenzwinkern: „Ein Optimist ist ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind.“ Bezogen auf HCL, dessen Geschäftsjahr ja ohnehin noch bis Ende März geht, war das vergangene Jahr 2020 gar nicht so schlecht – ja das Gegenteil war der Fall. So hat sich, als ein Kennwert für das gute Ergebnis, das Team in D-A-CH fast verdoppelt. Und es wird in diesem Jahr ähnlich positiv oder noch besser weitergehen.

Wenn ich die leider wirklich vielen, negativen Aspekte dieser Pandemie einmal ausblende, so kann man ihr an einigen Stellen interessanter Weise sogar positiven Aspekte abgewinnen. Die Herausforderungen mit den unerwarteten Shutdown-Situationen hat die Wirtschaft aus einem gemächlich gewordenen Trott ziemlich wachgerüttelt. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Plötzlich gehen Dinge, wie Working from Home/Home Office, die vorher über 30 und mehr Jahre diskutiert und immer von der Hand gewiesen wurden. Und plötzlich werden Lieferketten neu überdacht, verbunden mit der Frage, ob man nicht auch lokal Dinge besser produzieren kann. Und man hat begonnen vieles anders zu bewerten, so wie auch die Herausforderungen im Bereich der globalen Erwärmung. Schwierig ist es nur wirklich für die Industrien, die aufgrund ihres Geschäfts solche Veränderungen nicht anwenden können und eventuell sogar komplett in den Lockdown gehen mussten.

Ich denke, dass es mit den Impfungen gegen Covid-19 einen sehr deutlichen Trend der Besserung geben wird, sodass diese Pandemie mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Sommer weitgehend überwunden sein kann. Damit stellt sich die Frage, wie es der Wirtschaft dann ergehen wird. Sicherlich werden stark gebeutelte Branchen, wie etwa Luftfahrt und Touristik, Gastgewerbe und Kultur zumindest zu einem Teil zurückkehren. Unter dem Aspekt der globalen Erwärmung wird an manchen Stellen weniger wohl sogar besser sein, und beim Thema Kultur hoffe ich natürlich auf ein möglichst komplettes Durchstarten. Was das neue „Normal“ genau sein wird, bleibt im Moment noch im Nebel. Nur eines ist sicher: genauso wie vorher wird es nicht wieder werden.

HCL Software ist für 2021 sehr gut aufgestellt

Wir bei HCL versuchen uns so zu positionieren, dass wir die richtigen Lösungen haben, die Sie – unsere Kunden – und damit der Markt letztendlich braucht, auch in Zeiten solch großer Veränderungen. Unser HCL Software Entwicklungsteam hat sich zum Glück von den Umstellungen auf „Working from Home“ wenig beeindrucken lassen und fleissig geliefert. Und auch HCLs umfangreiche Investitionen in die Domino Plattform tragen messbare Früchte. Und es ist tatsächlich so: HCL hat die vor zwei Jahren noch von Vielen für undenkbar gehaltene Trendumkehr geschafft: heutzutage bleiben Domino Kunden auf der Plattform und es kommen sogar vermehrt welche zurück – oder auch ganz neu dazu. Das mag nicht nur an den immer noch gültigen, positiven Grundeigenschaften (Datensicherheit, Verfügbarkeit auch on prem, Zuverlässigkeit, günstig, …) liegen, die mit und nach Corona wohl wieder mehr im Trend liegen, sondern auch an den zahlreichen Neuerungen in Domino und seinen Clients, wie Notes, Verse, Nomad und Traveler. Und auch an der hervorragenden und viel gelobten Low Code-Erweiterung Domino Volt, die im Sommer die erste, komplette Eigenentwicklung von HCL Digital Solutions war. Zum Ende des 4. Quartals wurden mit Sametime Premium und Connections 7 auch noch weitere wichtige Bausteine für ein modernes Digitales Büro geliefert.

Damit ist uns die Puste nicht ausgegangen. Es geht fleissig weiter. Im Bereich Low Code Anwendungserstellung strebt HCL Software erklärtermassen eine führende Position am Markt an. Die Grundlagen sind im Portfolio bereits vorhanden – und zwar sowohl für den/die „jedermann/jedefrau-Programmierer*in“ als auch für die professionellen Entwickler*innen. Wir wollen beides weiter ausbauen – und das wird dazu 2021 passieren:

  • Domino Volt – die Low Code Lösung für den „jedermann/jedefrau-Programmierer*in“ – wird im Sommer eine neue, viel einfacher zu bedienende Oberfläche für die Erstellung von Workflows bekommen und wird auch als Standalone-Lösung für bisherige nicht-Domino Kunden zur Verfügung gestellt werden. Letzteres wird u.a. erstmals eine neue, vereinfachte Admin-Konsole im Browser beinhalten.
  • Volt MX – die neue Low Code Lösung von HCL für professionelle Entwickler*innen – wird in 2021 sogar zwei neue Releases bekommen. Im ersten Quartal wird die ersten HCL Version Volt MX V9.2 mit entsprechendem, komplettem Rebranding erscheinen. Sie wird mit erweiterten Workflow-Möglichkeiten und einem neuen Automationsmanager kommen und auch erstmals als „Trial“ zum Ausprobieren verfügbar werden.
    Eher zum Jahresende folgt dann die V10, die die Möglichkeiten zur hochproduktiven Entwicklung nochmals deutlich beschleunigen wird und erstmals auch Cloud-native zu betreiben sein wird – ein weiterer, wichtiger Meilenstein! Darüber hinaus wird HCL die Möglichkeiten zur Integration mit anderen Lösungen weiter stark ausbauen.

Im Frühsommer wird dann das für viele vielleicht wichtigste Update an den Markt kommen: HCL Domino V12. Hierzu gab es ja bereits eine mehrteilige, jeweils auf einzelne Funktion beschränkte Preview-Phase und es wird in Kürze die erste von drei angedachten Beta-Phasen beginnen. Diese neue Version beinhaltet Aktualisierungen, Erneuerung und Erweiterungen an allen Ecken und Enden, sowohl im Server als auch in den zahlreichen Client, u.a. eben auch in Notes.

Herausheben möchte ich an dieser Stelle vielleicht zwei Dinge: zum einen das dann neue Nomad Web, mit dem man sehr viele, nicht Browser-fähige, klassisch programmierte Domino Anwendungen auch ohne Veränderung in Browsern nutzen kann. In der Verbindung mit Verse für e-Mail eröffnet das erstmals die Option Domino mit allem in Browsern und dann auch ohne den Notes Rich Client nutzen zu können – womit ein aufwendiger Client-Rollout weitgehend entfallen kann. Das zweite ist, dass Domino als Server zusätzlich zur Unterstützung klassischer Plattformen Cloud-native werden wird, indem wir die Docker/Kubernetes-Betriebsmöglichkeiten mit der Version 12 weiter ausbauen. Domino wird also mit V12 seine Rolle als moderner Anwendungsserver für alle Arten von low- bis pro-Code weiter ausbauen. E-Mail bleibt dabei für viele Kunden die wichtigste Anwendung, was HCL entsprechend strategisch unterstützt: Wir arbeiten bereits an einer offenen Client-Lösung für Domino Mail, die mit V13 kommen wird.

Nachdem es in weiten Teilen neu entwickelt wurde ist unser eigentlich jüngstes Pferd im Stall nichts anderes als … Sametime – das herausragend sichere Produkt für die schnelle Kommunikation in Chats und Webmeetings. Auch Sametime wird 2021 zwei Releases bekommen:

  • Im Frühjahrsrelease geht es u.a. darum, den Domino-orientierten Chat-Teil ebenfalls Cloud-native zu machen, sodass Sametime dann komplett unter Docker/Kubernetes laufen kann – und das natürlich auch besonders sicher on prem! Die Zahl der möglichen Meeting -Teilnehmer in (dann auch optional Ende-zu-Ende verschlüsselten) Meetings soll auf über hundert hochgepuscht werden. Zudem denken wir an eine Verse- und Outlook-Integration sowie die Einbindung in Apple CarPlay und Android Auto.
  • Für das Herbstrelease sind u.a. die Möglichkeit authentifizierter Gäste, eine neue Admin-Oberfläche sowie ein neues SDK (Software Development Toolkit) und eine stark vertiefte Integration in HCL Connections vorgesehen.

HCL Connections selbst wird neben der tiefen (optionalen) Sametime-Integration in seinem 2021 Release u.a. eine weitgehend überarbeitete Nutzeroberfläche bekommen.

Natürlich finde ich auch spannend was unsere Partner an Zusatzlösungen für die einzelnen Komponenten anbieten. Da gibt es wirklich ganz herausragende Lösungen, die wir zukünftig auch mehr in einem Softwarekatalog bündeln möchten. Das ist aber zunächst noch etwas Zukunftsmusik.

Es wird also ein spannendes Jahr, in dem es wieder sehr viel Neues geben wird! Und ich hoffe, dass Sie – unsere Kunden – am Ball der Updates bleiben und diese neuen Dinge auch zeitnah zu ihrem eigenen Erfolg nutzen werden. In dem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Woche – und bleiben Sie gesund!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Das war die HCL Digital Week 2020 … im Video-Rückblick

Vor Kurzem lief die HCL Digital Week 2020. Wie ich finde, war das fünftägige online Format ein guter Kompromiss in Zeiten der Corona-Beschränkungen, in denen eine echte Konferenz leider nicht möglich ist. HCL Digital Solutions hat sich unter dem General Manager Richard Jefts als „das Power House für Low Code, Digital Experience (Portal, Webauftritt) und das Digitale Büro (Digital Office)“ positioniert. Das Feedback, das ich von Partnern und Kunden höre, war erfreulich positiv, was sich auch mit meinem persönlichen Eindruck deckt.

Seit mehr als 10 Jahren macht unser Leiter für die Software Strategie im Bereich Digital Solutions in D-A-CH, Peter Schütt, Immer ein kleines Video, in dem er zusammen mit einem Kollegen die Highlights der jeweiligen Jahreskonferenz zusammengefasst hat. Aufgrund der Reisebeschränkungen musste er es diesmal alleine machen. Alle Details unterzubringen war für ihn sicherlich nicht ganz einfach – insofern dauert das Video etwas mehr als 20 Minuten. Aber schon am Anfang stellt er die wichtigsten Ankündigungen direkt vor.

Viel Spass beim Ansehen und falls sie Fragen haben, kommen Sie doch einfach direkt auf uns zu.

Ein schönes Wochenende und bleiben sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH


Rückblick auf meine Blogbeiträge von den 5 Tagen der “HCL Digital Week 2020”:

  • Tag 1 der „Digital Solutions Innovate 2020″
  • Tag 2 der „Digital Solutions Innovate 2020″
  • Tag 3 – der erste Tag der „Digital Solutions Factory Tour 2020″
  • Tag 4 – der zweite Tag der „Digital Solutions Factory Tour 2020″
  • Tag 5 – der dritte Tag der „Digital Solutions Factory Tour 2020″

Tom Zeizels Blog: Das Digitale Büro – Wie die zweite Corona-Welle jetzt alle Unternehmen verändert

In der ersten Pandemiewelle im Frühjahr war alles neu und für die meisten Unternehmen überraschend. Nachdem man aus Angst vor Kontrollverlust seit vielen Jahren „Working from Home“-Konzepte blockiert hatte, nicht so ganz korrekt nennen wir es bei uns auch “Home-Office”, musste es plötzlich ganz schnell gehen. Zur Überraschung vieler ging es aber sogar relativ gut und auch fast schmerzlos – von einzelnen Mitarbeiter*Innen abgesehen, die zuhause damit Probleme hatten, wie beengte Räumlichkeiten oder schlechte DSL-Anbindung. Das Thema Kontrollverlust stand irgendwie gar nicht mehr zur Diskussion. In der vorübergehenden, leichten Erholung im Sommer äußerten sich viele Unternehmen dann positiv und sprachen von neuen Hybridkonzepten für den Arbeitsplatz der Zukunft, der vermehrt solche „Working from Home“-Lösungen einbezieht. Nun ist die zweite Welle da, die uns vermutlich den ganzen Winter – also deutlich länger als die erste – beschäftigen wird. Was haben wir aus der ersten Welle gelernt und was wird diesmal anders laufen?

Das erste, was anders sein wird, ist, dass die Frage „Sollen wir oder sollen wir nicht?“ diesmal gar nicht mehr zur Debatte steht. Auch die Politik hat sich klar positioniert und schiebt die Unternehmen an, sich für solche Lösungen zu entscheiden. So hat sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in der vergangenen Bund-Länder-Runde klar geäußert und gesagt, dass Arbeitgeber eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter*Innenhaben, um sie vor Infektionen zu schützen. Mit Verweis auf die aktuell sehr hohen Corona-Infektions-Zahlen rief die Kanzlerin Deutschlands Unternehmen deshalb dazu auf, „wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit oder mobiles Arbeiten zu Hause zu ermöglichen“. Der deutsche Arbeitsminister Hubertus Heil fordert sogar ein Recht auf „Working from Home“ – zumindest für einige Tage im Jahr.

Nachdem Studien in den letzten 30 Jahren immer wieder zu dem Ergebnis kamen, dass die Produktivität durch die Nutzung von flexiblen Heimarbeitsplätzen eher steigt, immer wieder ignoriert worden, tun viele Unternehmen jetzt so, als wenn es eine innovative neue Erkenntnis wäre. Unternehmen, wie die Allianz machen es zur Dauerlösung und andere, wie die Telekom, wollen unter anderem durch Abmietung von Büroflächen damit Geld sparen. Die Idee darüber zumindest einmal nachzudenken ist zumindest ein guter Startpunkt. Neu ist sie nicht, denn z.B. IBM hat das bereits in den 1990gern auch hier in Deutschland umgesetzt. Das habe ich auch persönlich miterlebt.

Und dumm ist sie auch nicht, diese Idee, wenn wir uns bewusst machen, dass die Büroräume, genauso wie unsere Betten zuhause, nur ein Drittel der Tageszeit genutzt werden. Noch schlechter sieht diese Bilanz nur für die Wohnzimmer aus. Das soll jetzt nicht heissen, dass wir das alles abschaffen sollen, sondern nur bedeuten, dass man sich über die Nutzung im Sinne neuer Konzepte Gedanken machen könnte und vielleicht sollte: Ist das private Wohnzimmer vielleicht das Büro der Zukunft? Sowohl entfallende Aufwände für die Fahrten zum Arbeitsplatz, als auch ein verminderter Bedarf an Bürofläche, hätten u.a.  auch nennenswerte, positive Auswirkungen auf die CO2-Belastung und damit das Klima. Und dass auch die Mitarbeiter*Innen zumindest einen hybriden Arbeitseinsatz als positiv erachten, zeigt eine aktuelle Studie der deutschen Krankenkasse DAK. Demnach möchten fast 77% der Befragten zumindest teilweise weiterhin von zuhause arbeiten. Stewart Butterfield, der Chef von Slack, meint (sicherlich durch die etwas einseitige Brille seines Unternehmens betrachtet), dass das Büro-Zeitalter so langsam zu Ende gehen würde. Damit lehnt er sich weit aus dem Fenster, aber hybride Modelle sind definitiv nicht mehr wegzudenken.

Und was ist mit den Ängsten, also Kontrollverlust und Datensicherheitsrisiken?

Kontrollverlust ist zunächst eine Kulturfrage. In Unternehmen mit einer ausgeprägten Präsenzkultur – und das war vor der Pandemie mehr oder weniger der Standard – funktioniert die Kontrolle im klassischen Command & Control Prinzip. Aus jeweiliger Chef-Sicht bedeutet das: „Ich sehe, dass meine Mitarbeiter etwas tun!“ Es bedeutet nicht: „ich weiss, was sie tun, wie sie’s tun und ob da was Tolles rauskommt“. Dieser Konflikt wurde in der klassischen Welt in der Regel einfach ausgeblendet. Ich kenne Unternehmen, die versuchen es mit einem Kompromiss: dort müssen die Mitarbeiter*Innen weiterhin mindestens einen Tag in der Woche im Büro sein, während sie ansonsten die freie Wahl des Arbeitsplatzes haben. Kann man machen, ist aber dann doch zu kurz gesprungen.

Management-Vordenker Peter Drucker hatte bereits in den 1950ger Jahren vorgeschlagen, sich eher einer zielorientierten Führung hinzuwenden, die nicht mehr nach Anwesenheit belohnt. Das haben, wenn auch sehr langsam, tatsächlich viele Firmen begonnen, aber wie man jetzt erkennen muss, doch eher halbherzig. Man hat vielleicht Ziele vergeben und Arbeitsleistungen vermehrt danach bemessen, aber man hat die Kultur nicht mitverändert. „Working from Home“ funktioniert eben anders. Es erfordert eine andere Unternehmenskultur: Mitarbeiter*Innen müssen plötzlich das tun, was sie bisher nicht durften: in der Lage sein, sich weitreichend selbst steuern zu können – inklusive der Arbeitsmotivation. Und Unternehmen müssen dazu auch neue Wege finden Sie dabei zu unterstützen.

Die lange Leine eines neuen Führungsmodells heisst dazu Collaboration Tools – als Werkzeug der Kommunikation. Damit sind nicht Word-Dokumente und E-Mails gemeint. Und das ist auch nicht neu. Nur hat man in den Unternehmensführungen die ERP-Systeme immer als unternehmenskritisch erachtet, während Zusammenarbeit und Kultur kaum betrachtet wurden. Das beginnt mit dem Umkrempeln eines überkommenen Grundverständnisses: Man ist „im Unternehmen“, wenn man in der Lage ist zu kommunizieren und nicht wenn man physisch an einem bestimmten Ort, etwa einem Firmengebäude, ist. Denn auch dort kann man trotz physischer Anwesenheit auch „nicht arbeiten“ – etwa in der Raucherecke.

Jetzt bedarf es ganz plötzlich eines Umdenkens, eines neuen Austarierens von Führung. Das ist sicher mit viel Ungewissheit verbunden – man mag es als Kontrollverlust empfinden. In Wahrheit ist es aber ein grosser Innovationsschritt in die Zukunft, der schon länger möglich gewesen wäre, aber einfach – ich nennen es mal beim Wort – verschlafen wurde. Unternehmen, die eine entsprechende Digitalisierung – also weg von Papier hin zu digitalen Prozessen – schon weitgehend abgeschlossen haben, sind jetzt ganz dramatisch im Vorteil. 

Ein Beispiel: Wir bei HCL Software sind bereits so weit gegangen, dass wir unsere zahlreichen neuen Mitarbeiter*Innen komplett „digital einstellen“. Angefangen von Auswahlprozess, über die Interviews bis hin zum Onboarding. Und – es funktioniert hervorragend. Man muss nur das Vertrauen in sich selbst und die Eigenverantwortung der Mitarbeiter*Innen haben – und die richtigen Tools. Dann flutscht es…

Es bedarf dazu neuer Ansätze und Tools zur Kommunikation und Zusammenarbeit. (Mobil-)Telefon und E-Mail sind weiterhin Bausteine, aber wirklich nicht mehr hinreichend. Wir bei HCL machen uns dazu intensiv Gedanken. Wir glauben, dass die bisher am Markt befindlichen Ansätze von Collaboration Suites – selbst, wenn sie unter großem Namen als scheinbar durchgängige Komplettlösung angeboten werden – nicht mehr die Lösung für die neue Zukunft sind.

Die HCL Vision für den Arbeitsplatz nach den Veränderungen durch Corona: Das „Digital Office“

Wir haben eine klare Vision, was ein zukunftsorientierter Arbeitsplatz nach den durch die Corona-Pandemie angetrieben Veränderungen wirklich benötigt. Wir nennen es das digitale Büro („Digital Office“):

Wesentliche Bausteine dazu haben wir heute bereits im Portfolio. Andere werden in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren hinzukommen. Extrem wichtig dabei sind uns nicht nur die Bedienbarkeit, die Interoperabilität und die Verfügbarkeit auf allen möglichen Geräten, sondern insbesondere auch die Themen Datensicherheit und Datenschutz, womit wir bei dem Thema der Risiken wären.

Das hat mehrere Aspekte: zum einen die Frage, wie die Mitarbeiter mit den Daten umgehen, das auch wieder ein Kulturthema ist. Zum anderen aber auch, wie das Unternehmen die Daten zur Verfügung stellt. Wenn man die Aussagen von deutschen Datenschutzbeauftragten aufmerksam liest, wird man feststellen, dass zahlreiche der angebotenen Cloud Lösung zwar im ersten Moment attraktiv erscheinen mögen, hier aber starke Defizite aufweisen. Das hat nicht selten mit den dahinterstehenden Geschäftsmodellen zu tun. Manchmal stehen aber sogar ausländische Gesetze dahinter, wie etwa der Patriot Act/Cloud Act in den USA. Deshalb eine klare Ansage von HCL: Ihre Daten sind Ihre Daten. Punkt! Das ist der Grund, warum wir auch strategisch den Aufbau unserer Lösungen in ihrem Rechenzentrum (on Premises) ermöglichen. Natürlich nutzen wir dabei modernste, sogenannte Cloud-Native Technologien, die eben einen Betrieb irgendwo ermöglichen – on prem oder auch aus verschiedensten Clouds heraus.

Ein schönes Beispiel dafür ist das neue Sametime Premium für sichere Chats und WebMeetings, das heute auf der virtuellen HCL Digital Week 2020 Konferenz vorgestellt werden wird. Das nutzt neueste Technologien, teilweise auch aus dem Open Source Bereich, aber grundsätzlich aufbauend auf Dingen, die auch die strengen deutsche Datenschutzbeauftragten in Ihren Analysen mit grünen Ampeln versehen – was ja sehr selten ist, fallen da doch die meisten, bekannten Produkte verschiedenster Anbieter einfach durch.

Mehr zu dem Konzept des Digitalen Büros werden wir heute ab 16 Uhr und dem Rest dieser Woche auf der HCL Digital Week 2020 im Detail hören. Um die Spannung zu halten, möchte ich das jetzt hier nicht vorwegnehmen, nur die Anregung mitgeben, sich dazu ganz schnell noch anzumelden. Das ist kostenfrei und geht mit ein paar wenigen Klicks.

Ich freue mich darauf, in den nächsten Wochen mit ihnen über die Herausforderung Ihres Unternehmensansatzes zum Digitalen Büro zu sprechen und Sie zunächst einmal in dieser Woche auf unserer virtuellen Konferenz zu treffen!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Am Montag beginnt die HCL Digital Week – da muss man dabei sein!

Manche unserer HCL Softwareprodukte haben eine lange Vergangenheit, andere sind ganz neue Entwicklungen. Früher gab es die Lotusphere als großes Event einmal im Jahr, um über Neues zu sprechen – das war immer ein klares „Da muss ich dabei sein!“ für Entscheider und Spezialisten im Umfeld von Collaboration, Portal und Commerce-Lösungen. Dann kam IBM Connect und nun in 2020 – leider nur virtuell – erstmals die HCL Digital Week. Da gilt jedoch ganz klar wieder: „Da muss man/frau dabei sein!“

Ein großes Event, bei dem es um nichts weniger geht als den Weg in die Zukunft. Was lässt sich HCL einfallen, um den Arbeitsplatz der Zukunft, der sich nach dem Ausbruch von Corona auch ganz anders darstellt als bisher gedacht, noch effizienter gestalten zu können? Was wird HCL machen, um Marktbegleitern Paroli zu bieten, beziehungsweise zu deren Lösungen klare Mehrwerte zu liefern und tief zu integrieren?

HCL macht definitiv viele Dinge anders als der Vorbesitzer einiger dieser Lösungen. Es geht HCL vorrangig darum gemeinsam mit den – vielleicht auch erst „potenziellen“ – Kunden Lösungen für die Zukunft zu durchdenken und möglichst schnell umzusetzen. Es soll für Firmen einen Unterschied machen auf HCL Software zu setzen. Das betrifft nicht nur die damit verbundenen Kosten, sondern auch die innovative Weiterentwicklung und die Verlässlichkeit von HCL als Partner. Den Idealfall sehen wir so, dass die Nutzer unserer Software von Anfang an „Wow!“ sagen. Das betrifft die Mitarbeiter der Kunden, aber auch deren Kunden.

Was wird die HCL Digital Week 2020 in der nächsten Woche bieten?  

Die virtuelle Konferenz wird in der nächsten Woche am Montag, dem 9. November um 16:00 Uhr Schweizer Zeit von HCL General Manager Digital Solutions, Richard Jefts, mit dem Thema „Digitale Transformation (in Zeiten von Covid-19)“ eröffnet werden und sich mit dem Fokus auf Digital Solutions auch am Dienstag noch fortsetzen. Hierzu werden Analysten von IDC und Constellation Research ihre übergreifende Sichtweise erläutern und Richard Jefts und sein Team werden darauf eingehen, welche konkrete Rolle die Lösungen von HCL darin haben können.

Das wird Themen aufgreifen, wie:

  • Das Low Code Manifest: Anwendungen ohne oder mit wenigen Programmierkenntnisse direkt im Fachbereich erstellen
  • Der Wandel des Arbeitsplatzes zum Digitalen Büro und die neue Rolle von Intranets
  • Mein Meeting, meine Daten, meine Kosten – der Nutzen moderner Webmeeting-Technologie
  • Neue Produktankündigungen (Volt MX, Sametime 11.5, Connections 7, Domino 12 Preview, …)

Der Fokus auf die Digital Solutions Produkte wird im zweiten Teil der Woche mit der ersten online Factory Tour fortgesetzt werden. Das Factory Tour-Format wendet sich primär an fachliche Experten, die zusammen mit HCL-Entwicklern in Deep Dive Workshops und Roundtables arbeiten, wie sich die HCL-Produkte weiterentwickeln sollen, beziehungsweise werden. Höhepunkte an den 3 Tagen der Factory Tour (11.-13. November) werden folgende Themen sein:

  • Roadmap Deep Dives zu allen Produkten – mit den jeweiligen Produktmanagern
  • Innovation Cafés – Diskussionsrunden zu neuen Technologien
  • „Die Kunst des Machbaren“ – ein Ausblick auf die Arbeit des Digital Solutions Research Teams von Jason Gary. (Kleine Anmerkung: das finde ich persönlich äußerst spannend!)
  • Show the Code – die neusten Funktionen der Entwickler im Preview zu allen Produkten von Digital Solutions. Mit dabei sind die Entwickler, die an dem Code arbeiten
  • Round Tables zu Themen wie Security, Open Source, Cloud Native, Domino E-mail, usw.
  • Vorstellung der besten Lösungen aus dem Domino Volt Hackathon
  • Die klassische Diskussionsrunde „Meet the Developers

Parallel dazu wird am Dienstag und Mittwoch (10.+11. November) die DX Inspire stattfinden. An deren zwei Tagen geht es dort primär um Themen, die sich mehr um den Internetauftritt oder das Intranet, aber auch Commerce und Marketinglösungen drehen. Hauptthemen der DX Inspire sind u.a.:

  • Kunden stellen in Einzelvorträgen und Customer Panels ihre vielfältigen Erfahrungen vor, wie sie die DX Plattform in unterschiedlichster Weise effizient im täglichen Geschäftsalltag nutzen
  • DX 9.5 als Container auf RedHat OpenShift
  • DX Entwicklung über Progressive Web Apps
  • Was Analysten zum Thema Digitale Plattform empfehlen
  • Die weitere DX Roadmap
  • … und auch hier: Meet the Developers

Viele sehr, sehr spannende Themen, wie ich finde. Deshalb unbedingt jetzt sofort anmelden und ein paar Stunden an den Nachmittagen der nächsten Woche (meistens ab 16 Uhr) reservieren:

Für manche Teile gibt es nur begrenzte Kontingente.

Nur schade, dass das zurzeit alles nicht als echte Konferenz geht. Aber es ist eindeutig besser, wir gehen keine Risiken ein und bleiben alle gesund. Das Leben geht ja zum Glück trotzdem in den meisten Bereichen relativ normal weiter, u.a. auch mit Hilfe moderner Technologien, wie sie eben auch von HCL Software kommen. Die nächste Woche wird digital!

In dem Sinne – passen Sie gut auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

PS.: Und auf Deutsch? Wir haben uns übrigens entschieden keinen separaten, deutschsprachigen Track anzubieten, weil es doch einfach näher dran ist den Originalsprechern zuzuhören, bzw. mit ihnen zu diskutieren, auch wenn es dann auf Englisch ist. Für diejenigen, die damit ein Problem haben, haben wir in Zusammenarbeit mit unseren User Groups SNoUG & DNUG am 19. November unter dem Namen „Digital Week comes to DNUG“ einen vierstündigen Zusammenfassungstermin geplant, der komplett auf Deutsch laufen und die Online-Event-Serie #DNUG47online abschließen wird. Auch hierzu kann man sich jetzt bereits kostenfrei anmelden.

Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL zündet mit Volt MX die nächste Low Code Rakete

Kleine Anwendungen braucht man immer und überall. Oft wird dafür Excel verwendet – eigentlich eine Tabellenkalkulation – und man muss sich wirklich fragen, macht das Sinn? Natürlich kann man damit auch Listen erstellen und mit Makros, dann auch so was wie Workflows. Dennoch weist Excel gegenüber wirklichen Apps zahlreiche Einschränkungen auf, wie u.a. das fehlende Responsive Design und die APIs zur unmittelbaren Einbindung in andere IT-Strukturen.

In Fachabteilungen muss es schnell gehen. Man wartet ungern auf IT-Experten, die einem, oft nur nach langer Vorplanung, Applikation entwickeln. Als viel besser wird es angesehen, wenn man solche Apps bei Bedarf mehr oder weniger spontan ohne viel Programmiererfahrung mit ein paar Klicks selber erstellen kann. Das nennt man dann „Low Code“-Programmierung, die aber idealerweise trotzdem eine Plattform nutzt, die ein Einbinden in die bestehenden IT einfach ermöglicht.

Ein schönes Beispiel wurde in der letzten Woche im #DNUG47online Call der Fachgruppe „Development“ präsentiert. Jürgen Kringe, seinerseits Vorstand im DNUG e.V., ist eigentlich kein Programmierer. Dennoch hat er mit Hilfe von Domino Volt eine beachtliche App gebaut, mit der die DNUG ihre ganzen Konferenzaktivitäten steuert und auch teilweise automatisiert. Er hat dafür sehr viel Applaus bekommen – zu Recht, wie ich finde!

Domino Volt Ist ja noch recht neu, doch hat es schon für viel Furore gesorgt. Und HCL bleibt am Ball: gerade erst wieder ist von Produktmanager Martin Lechleider eine neue Version herausgebracht worden. Darin sind jetzt Dinge wie Directory Services, dynamische Zuweisung von Rollen, dynamische Workflows, Ausfüllservices für PDFs, Zugriff auf andere Domino Daten und vieles mehr.

HCL Volt setzt auf Domino als besonders sichere Datenbank und Browsertechnologie mit Responsive Design, also der automatischen Anpassung an die jeweilige Gerätegrösse. Das ist eine hervorragende Lösung für vieles! Dennoch gibt es manchmal auch noch ganz andere Anforderungen, insbesondere auch in Richtung von Apps auf mobilen Geräten. Hierzu hat HCL jetzt etwas Neues!

Stufe 2: HCL Volt MX

Nach einem erneuten Zukauf Ist HCL nun in der Lage sein Low Code Entwicklungsangebot mit dem neuen Produkt HCL Volt MX weiter abzurunden. HCL Volt MX ist dabei eine der wenigen Plattformen, die die Schnelligkeit und Benutzerfreundlichkeit einer geräteübergreifenden Anwendungsentwicklung mit Low-Code mit einer Backend-Integration, Orchestrierung und Anwendungsservice-Funktionalität auf Unternehmensebene kombiniert. Volt MX unterstützt reaktionsschnelle Progressive Web Apps (PWAs) für Laptop-/Desktopgeräte, native iOS- und Android-Apps auf Pads, Phones und Wearables wie z.B. der Apple Watch, sowie digitale Technologien der nächsten Generation, wie Chat-Bots, Augmented Reality, künstliche Intelligenz und mehr.

Die Volt MX-Plattform besteht aus zwei Hauptkomponenten – einer integrierten Low Code Entwicklungsumgebung (Iris) und einer Backend-Integrations-, Orchestrierungs- und Service-Ebene (Foundry). Zusammen ermöglichen diese beiden Komponenten eine schnelle Anwendungsentwicklung ohne Grenzen oder Einschränkungen der Möglichkeiten, denn dabei gilt: einmal erstellen und jede Anwendung überall einsetzen – sogar im Kiosk! – mit Cloud-nativen Technologien auf einer einzigen Plattform!

Volt MX baut dabei auf eine existierende, nach Analystenmeinungen von Gartner, Forrester, usw. bereits branchenführende Low-Code-Plattform für Entwickler auf. Damit kann man schnell Anwendungen für verschiedenste Benutzergruppen erstellen und hochgradig kontextbezogene Lösungen aufbauen, um Kunden, Mitarbeiter und Partner mit den richtigen Informationen auf die richtige Art und Weise und zur richtigen Zeit erreichen zu können.   

Besonderheiten sind:

  • Integrationen ohne Grenzen. Die sicheren Integrationsfunktionen verbergen jegliche Backend-Komplexität und helfen Entwicklern, unterschiedliche Systeme und Datensätze einfach und effizient zu verbinden, sodass Geschäftsprozesse sehr gut unterstützt und eingebunden werden können. 
  • Innovative Interaktionen. Mit Volt MX ist es möglich Benutzer auf neue Art und Weise mit Virtual Reality, Augmented Reality und Voice-Chat zu faszinieren und so besser zu binden. Man kann ganz einfach virtuelle Elemente, künstliche Intelligenz und natürliche Sprachverarbeitungsmaschinen eigener Wahl hinzufügen. Indem man solche modernen Technologien einsetzt, die Akzeptanz, Begeisterung und Bindung fördern, kann man Benutzer fesseln und der Konkurrenz einen Schritt voraus sein.
  • Schnelle Bereitstellung von Anwendungen. Unsere Low-Code-Entwicklungsumgebung bietet eine schnelle, visuelle Zusammenstellung und vorgefertigte Anbindungen an Backend-Dienste, sodass man auch funktional reiche Lösungen in Wochen statt Monaten erstellen kann. Volt MX erlaubt Back-End-Geschäftsprozesse visuell abzubilden und komplexe Workflows einfach zu verwalten. Darüber kann die typische Zeit zu einer Markteinführung um mehr als 60% verkürzt werden.    
  • Sicher im Kern. Die Sicherheit von Volt MX verteidigt gegen Kompromittierungen und erkennt und reagiert auf Angriffe. Sie erhalten Daten- und Identitätsschutz mit Sicherheitszertifizierungen auf Unternehmensniveau. 

Die Vorstellung der aktuellen Version von HCL Volt und die Weltpremiere von HCL Volt MX werden auf der Digital Week 2020, unserer großen, virtuellen Konferenz zwischen dem 9.-13. November stattfinden – hierzu kann – und sollte man – sich jetzt schon anmelden! Mehr zu Volt MX finden Sie aber auch jetzt schon im Netz. Oder vereinbaren Sie mit uns eine Demo. Es gibt viele Möglichkeiten mit HCL ihren Marktbegleitern einen Schritt voraus zu sein.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Das bald neue HCL Connections V7 als agiles Zentrum der Zusammenarbeit

Voraussichtlich noch im Dezember geht es mit der Version 7.0 von HCL Connections in die nächste Runde. Connections wird zum einen immer einfacher zu nutzen und entwickelt sich zum anderen durch offene Integrationen immer mehr zu einem Zentrum der Zusammenarbeit („Collaboration“). Das abrupte Umstellen der Arbeitsmodi während des Corona Lock-Downs hat gezeigt, wie sinnvoll und effizient Connections Unternehmen bei der Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen unterstützen kann. Persistente Chat Team Tools, die letztendlich nur eine Zeitleiste (Time-Line) als Navigationsmodus haben, sind allein doch überfordert. Hier spielt Connections seine Stärken aus, indem zum einen Informationen und Dateien in deutlich mehr strukturierter Weise gesammelt werden können – und damit auch einfacher findbar bleiben – und zum anderen Mitarbeiter*innen viel gezielter und schneller erreichen können, indem man Experten und Inhalten „folgen“, ihre Aktualisierungen also (asynchron) abonnieren kann.

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Tom Zeizels Schweizer Blog – HCL Technologies wächst und wächst. Woran liegt das?

HCL Technologies ist ein besonders erfolgreiches IT Unternehmen mit Wurzeln in Indien, das auch die momentane Corona-Pandemie-Effekte relativ unbeschadet durchlebt und stetig wächst. Woran mag das liegen? Was macht HCL so besonders, dass zum Beispiel auch die vor etwas mehr als einem Jahr gelaufene Akquise von Teilen ehemaliger IBM Software heute von Analysten als eine Erfolgsgeschichte gesehen wird?  Dazu hat sich C Vijayakumar, Präsident & CEO von HCL, oft kurz CVK genannt, kürzlich in einem Interview für CNBC geäussert.

C Vijayakumar, Präsident & CEO HCL Technologies

HCL gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten IT Unternehmen weltweit, geht man vom Wachstum eines Unternehmens aus. Lag es in den letzten 4 Jahren bei HCL im Mittel bei 12,4%, so wuchs die IT-Industrie im gleichen Zeitraum im Mittel nur um 7,4%. Dabei stieg das Wachstum im Bereich der Next Generation Angebote bei HCL sogar um 25%. CVK wurde in diesem Interview befragt, warum HCL so erfolgreich ist.

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Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Software entwickelt sich mit beeindruckendem Tempo!

Kommt man nach 2 Wochen aus dem Urlaub zurück, glaubt man fast man kennt die Welt nicht mehr – so viel hat sich bei der HCL Software allein in diesem kurzen Zeitraum weiterentwickelt – das war zu alten IBM Zeiten anders – und wir sind ja nun schon mehr als ein Jahr bei HCL, wo sich diese Dinge doch sehr, sehr positiv entwickeln. HCL hat eben einen Fokus auf Lösungen, die einen (Mehr-)Wert für Unternehmen darstellen, und da ist es klar, dass sich diese schnell weiterentwickeln müssen.

Einige Beispiele im Folgenden.

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Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL und SAP – Hand-in-Hand

SAP ist mit seinen Produkten in sehr vielen Unternehmen präsent. Da ist es kein Wunder, dass HCL Services schon vor Jahren eine Practice zur Unterstützung von SAP Implementierungen gebildet hat – was letztlich auch den Beginn einer intensiven Partnerschaft begründet hat. Für den vor einem Jahr neu ins Leben gerufenen HCL Software-Bereich ist die Situation eigentlich ähnlich und deshalb erweitern wir unsere die SAP-Welt unterstützenden Tools.

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Tom Zeizels Schweizer Blog: Wer wirklich sichere Web-Konferenzen haben will hat jetzt eine Lösung – HCL Sametime 11.5

Gerade jetzt, in Zeiten von latenten Corona-Pandemien, verändern sich Arbeitsmodelle hin zu einem wesentlich höheren Anteil von „Working at Home“, also stark verteiltem Arbeiten. Das wird auch nicht wieder komplett zurückpendeln, sondern sich nach Corona zu einem neuen, hybriden Arbeitsmodell weiterentwickeln. Somit sind heute und zukünftig Tools besonders gefragt, die ein solches, zukünftiges „normales“ Arbeiten besonders gut unterstützen. Wichtige Aspekte sind dabei Bedienbarkeit, Performance, aber insbesondere auch Datensicherheit und Datenschutz.

Zwei besonders wichtige Funktionen dazu sind Chat und Web Meetings. Unternehmen benötigen so etwas wie das „WhatsApp des Unternehmens“. Warum „des Unternehmens“? Hier geht es ganz wesentlich um Datensicherheit und Datenschutz, die so privat genutzte Tools grundsätzlich nicht bieten und auch nicht bieten wollen – ganz einfach, weil da ein ganz anderes Geschäftsmodell hinter steht, das wir privat weitläufig alle akzeptieren, das aber für Unternehmen ein viel zu hohes Sicherheitsrisiko mit sich bringt und oftmals auch nicht GDPR-compliant wäre, wie etwa ein geforderter Zugriff auf private Kontaktdaten auf Smartphones.

HCL Software hat jetzt hierzu ein Tool weiten Teilen neu entwickelt, auch wenn es einen alt-bekannten Namen trägt: Sametime, genau Sametime 11.5 – aktuell in einer jetzt verfügbaren Pre-Release-Version und ab November dann voll verfügbar für unbegrenzten Produktionsmodus. Neu ist die Verpackung der Server-Technologie in Docker Containern (für Chat bleiben auch die anderen Installationsvarianten weiter voll unterstützt). Darüber lässt sich Sametime in einfachen Umgebungen in nur noch 2 – 3 Stunden aufsetzen. Neu ist aber auch der Web-Client für Chat und Meetings, der mittels sehr performanter JavaScript react-Technologie gebaut ist. Und neu sind auch die mobilen Apps für Android und iOS, die Chat und Meetings in nur einer sehr modernen App elegant kombinieren (!). Geblieben ist die Rückwärtskompatibilität zum Rich-Client für Chat, der auch in HCL Notes integriert genutzt werden kann und der ebenfalls weiterentwickelt wird.

Ihr Meeting, Ihre Daten.

Sametime hatte schon bei IBM eine lange Historie und wurde insbesondere auch in sicherheitsrelevanten Bereichen von zahlreichen Unternehmen und Organisationen eingesetzt. HCL Software möchte hier mit seiner Neuentwicklung nahtlos anknüpfen. Deshalb steht das Thema Datensicherheit weiterhin absolut oben. HCL ist klar, dass bei allen Vorteilen, die Cloud Lösungen ab und an bieten, der Datenschutz auf allerhöchstem Niveau nur on Premises umgesetzt werden kann. Das sehen bei dem Thema Web Meetings übrigens auch europäische, wie z.B. deutsche Datenschutzbeauftragte, etwa aus Berlin und Baden-Württemberg, ähnlich.

Deshalb nutzt Sametime 11.5 zwar aus der Cloud stammende Docker und Kubernetes Container-Technologien (für Chat weiterhin optional) für eine besonders einfache Implementierung und für eine entsprechend einfache, automatische Skalierbarkeit, ist dabei aber nicht von einer tatsächlichen Cloud-Nutzung abhängig. Sametime 11.5 lässt sich nämlich als eines der wenigen, aktuellen Produkte am Markt komplett im eigenen Rechenzentrum („on Premises“) installieren und nutzen. Alternativ geht es aber auch mit Hosting in einer Private Cloud (beginnend mit AWS, weitere folgend) oder, als dritter Weg, über Software-as-a-Service-Angebote von HCL Cloud Partnern (ab November).

Wenn es manchmal nicht nur um interaktive Webmeetings geht, sondern beispielsweise eine Mitteilung der Unternehmensleitung an das gesamte Unternehmen, also von wenigen zu vielen Tausenden Mitarbeiter*innen, dann ermöglicht Sametime auch das. Direkt aus dem Tool kann in eine live-Streaming Option mit einer Integration zu privaten oder öffentlichen YouTube Channels umgeschaltet werden. Die ist in der Teilnehmerzahl nahezu unbegrenzt.  Diese – und nur diese – unterliegen dann natürlich den bei YouTube üblichen Sicherheitsstandards.

Viele Web-Meetings laufen heutzutage mit externen Gästen, also Kunden oder Partnern. Das ist mit Sametime besonders einfach, da niemand irgendwelche Software installieren muss und die Meetings im Webbrowser immer sofort beginnen können. Für Externe entstehen auch keine weiteren Kosten – auch später mit der Lizenzversion nicht. Und Meeting-Aufzeichnungen und der persistente Chat zum Meeting verbleiben allein im Unternehmen – und kann dann dort auch nach dem Meeting fortgesetzt und sogar mit weiteren Meetings ergänzt werden.

Sametime ist in den Studien der Datenschutzbeauftragten noch nicht direkt erwähnt, da es zu dem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war. Angesprochen ist allerdings die Open Source Lösung Jitsi, auf dessen Technologie Sametime Meetings teilweise aufsetzen, wobei die Sicherheitsstandards von Sametime nochmals höher sind. So stellt HCL sicher, dass auch die genau deshalb selbst entwickelten, mobilen Apps zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Daten unkontrolliert an jemand anderes senden – auch nicht an HCL.

Das Sametime 11.5 Pre-Release

Mit dem seit dieser Woche verfügbaren Pre-Release wendet sich HCL an Bestands- und Neukunden. Um den Einstieg in den für viele Unternehmen schwierigen Corona-Zeiten so einfach wie möglich zu gestalten wird das Pre-Release zunächst lizenzkostenfrei nutzbar sein – bis mindestens zur Verfügbarkeit des finalen Releases (geplant im November 2020). Man kann es über den HCL Vertrieb oder auch über HCL Partner bekommen.

Das HCL Entwicklungsteam um Ginni Saini hat mit der Neuentwicklung weiter Teile von Sametime eine bemerkenswerte Performance hingelegt. Das endet nicht mit dem Voll-Release im November, in dem schon weitere Funktionalitäten u.a in Richtung Moderation und Raum-Ownership verfügbar werden. Im Zeitraum von Version 12 (1H2021) denken wir dann an  „tiefere Integrationen“, u.a. mit eigenen Lösungen, etwa den HCL Verse Kalender, aber auch Partnerlösungen, wie File Sharing von diversen Anbietern. Letztlich ist die Vision für Sametime die eines Zentrums eines „Digital Office“, also eines digitalen Arbeitsplatzes, wie es das neue „Normal“ benötigt – und das datensicher. 

Die Vollversion im November wird nicht mehr lizenzkostenfrei sein, aber mit einem am Markt orientierten, wirklich attraktiven Preis kommen, der deutlich unter den Kosten einer üblichen SaaS-Lösung für Web-Meetings liegt. Für Kunden mit HCL Domino Complete Collaboration (CCB)-Lizenz wird es sogar nochmals attraktiver.

Wer noch mehr über dieses – wie ich finde – extrem spannende, neue Angebot von HCL Software erfahren möchte, möge mich direkt oder mein Vertriebsteam ansprechen.

Meinen nächsten Call mit Ihnen machen wir ganz sicherper Sametime!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH