Tom Zeizels Schweizer Blog: Die Corona-Krise meistern – Enterprise Collaboration Systeme in der Lehre am Beispiel der Universität Koblenz-Landau

Die unerwartete Corona-Krise hat nicht nur Unternehmen vor grosse Herausforderungen gestellt, sondern auch den gesamten Ausbildungssektor. Wer hier nicht hineinstolperte, sondern mit den technischen Möglichkeiten schon länger Erfahrungen gesammelt hatte, war und ist klar im Vorteil. Ein sehr schönes Beispiel zeigt sich am Center for Enterprise Information Research (CEIR) an der Universität Koblenz-Landau in Deutschland.

Lernen in Zeiten einer möglichen Pandemie

Die Einschränkung der Corona Zeit gehen auch an Schulen und Universitäten nicht spurlos vorbei. Auch wenn es jetzt langsam wieder anläuft, so waren eine Betreuung im Klassenraum oder im Hörsaal über Wochen nicht mehr möglich. Stattdessen mussten die Schüler und Studierenden ausschliesslich von zu Hause arbeiten. Hierauf waren die meisten Schulen und Universitäten allerdings nur wenig oder gar nicht vorbereitet. Es wurde also improvisiert. Oft wurde zunächst versucht die Kontakte per E-Mail zu halten, was aber nicht einfach ist, da die entstehende E-Mail-Flut auf Lehrer- oder Dozentenseite schnell zu einem unbeherrschbaren Chaos führt. Genauso wenig ist eine Individualbetreuung per Telefon denkbar. Es bedarf strukturierterer und skalierbarerer Formen des Informationsaustausches.

Als funktionierend und sinnvoll erwiesen sich Webkonferenzen. Hier ist die Frage der Auswahl des richtigen Tools in Verbindung mit der Datenschutzfrage und der grundsätzlichen Anbieterunabhängigkeit der Lösung zu klären. Hierzu hat z.B. die Bundesdatenschutzagentur bereits einige Empfehlungen ausgesprochen. Dann wäre z.B. noch zu klären, wie Dozenten die Rückfragen der Studierenden beantworten können. Ist ein persistenter Chatstream à la Slack oder MS Teams ein guter Weg? Bei kleinen Gruppen kann das funktionieren. Kritisch wird es bei Gruppen an Universitäten mit teilweise deutlich mehr als 20-30 Teilnehmern, weil es dann, ähnlich wie bei E-Mail, zu einer Überflutung mit entsprechendem Chaos kommt.

Online lernen in einem Enterprise Collaboration System

Patrick Nitschke

An der Universität Koblenz-Landau forschen die Professorinnen Petra Schubert und Susan Williams seit Jahren an modernen Kommunikationsmöglichkeiten – mit dabei ist u.a. auch Partrick Nitschke als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im aktuellen Semester. Sie setzen dabei auf sogenannte Enterprise Collaboration Systems (ECS). Entsprechende Tools, wie z.B. HCL Connections, zeichnen sich durch eine interpretative Flexibilität aus, da für unterschiedliche Anwendungsfälle je nach Bedarf unterschiedliche technische Module zur Verfügung gestellt werden, wie etwa Blogs, Wikis, Dateiablage, usw. Dadurch verbleiben Informationen jeweils in einem Kontext, statt auf einer Zeitleiste abgespeichert zu sein. Das ermöglicht bei grösseren informationsmengen leichter die Übersicht zu wahren.

Statt Video-Streams in Echtzeit live zu übertragen, arbeitet das CEIR an der Universität Koblenz-Landau mit aufgezeichneten Videos. Diese können auf dem ECS „UniConnect“ per Streaming von den Studierenden quasi als „asynchrone und ortsungebundene Vorlesung“ angesehen werden. Um zu den Vorlesungsinhalten Fragen stellen zu können, gibt es Foren. In diesen ist leicht zu erkennen, ob eine Frage bereits gestellt wurde, was bei reinem E-Mail Austausch gar nicht und bei persistentem Chat nur schwer herausfindbar ist. Falls einem die Antworten nicht klar genug erscheinen, können die Studierenden im Forum direkt im Kontext der Frage eine Diskussion beginnen. Sie können an vorhandenen Diskussionen teilnehmen, selber Fragen ihrer Kommilitonen beantworten und somit zu einem aktiven Teil der Lehre werden. UniConnect basiert auf HCL Connections und wird an der Universität Koblenz-Landau vom CEIR mit der Unterstützung von HCL im Rahmen des Forschungsprojektes „University Competence Center for Collaboration Technologies“ (UCT) gehostet. Derweil haben über 40 Universitäten Zugriff auf UniConnect. Die Aspekte des Datenschutzes werden dabei natürlich eingehalten.

Eine weitere Herausforderung ist es Studierende für Seminararbeiten in Gruppen digital zusammenzuführen. Dazu hat man in Koblenz eine Domino-Applikation namens „Groups App“ geschrieben, die bereits 2017 auf der 43. DNUG in Berlin von CEIR vorgestellt wurde. Die App ist in UniConnect integriert und kann zu jeder Community von den Eigentümern (Dozenten) hinzugefügt werden. Sie erlaubt den Studierenden sich manuell einer Gruppe zuzuordnen. Wenn die Studierenden dies bis zu einem festgelegten Zeitpunkt nicht tun, weist die App die verbliebenen Teilnehmer automatisch den Arbeitsgruppen zu und benachrichtigt entsprechend darüber. Das Ganze ist nicht nur ein Ansatz von oben: Die Studierenden können sich über eine Profilfunktion untereinander vernetzen. Sobald die Gruppen gebildet sind, werden mit einem einzigen Knopfdruck Sub-Communities für jede formierte Gruppe gegründet. In diesen können die Studierenden alle verfügbaren Module von UniConnect einsetzen, um zusammen zu arbeiten und sich zu koordinieren.

Viele Studierende kennen ähnliche Ansätze von Software, die das Lernen an Universitäten unterstützen soll, aus anderen Situationen. Der von CEIR an der Universität Koblenz-Landau gefahren Ansatz über UniConnect wird besonders von ihnen gelobt, weil er so übersichtlich ist.

Wie macht es die Universität Koblenz-Landau konkret?

Ausschnitt aus der Startseite eines Semesterprogramms – hier am Beispiel der EIM Vorlesung

Patrick Nitschke ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Williams in diesem Semester einer der Dozenten für „Enterprise Information Management“ (EIM) in Koblenz. Er hat mir den standardisierten Aufbau der Lernumgebung erläutert:

  • Für jede Vorlesung gibt es einen Teambereich, hier „Community“ genannt.
  • Auf der Startseite, die technisch gesehen eine Tabelle darstellt, sind alle von den Studierenden zu bearbeitenden Inhalte chronologisch aufgeführt und abrufbar.
  • Dazu gehören auch die eigentlichen Vorlesungen, die als Blogeintrag umgesetzt sind und die Streaming-Videos mit enthalten.
  • Dazu gibt es jeweils Foren, die Fragen von den Studierenden und Antworten durch die Dozenten, aber auch von anderen Studierenden enthalten.

CEIR nutzt HCL Connections seit einigen Jahren nicht nur zu Forschungszwecken, sondern auch zur Unterstützung von Vorlesungen und Übungseinheiten. Dieses erwies sich in der Corona Zeit als grosser Vorteil. Während andere Lösungen aufgrund der unerwarteten hohen Nachfrage vor allem in den erster Tagen des Corona-Lockdowns in Knie gingen und zwischenzeitlich nicht mehr zu gebrauchen waren, ist HCL Connections beliebig skalierbar. Manche Veranstaltungen haben über 300 teilnehmende Studierende, die die einfache und übersichtliche Benutzbarkeit über Browser, Smartphones sowie Tablets schätzen.

Ich finde es ist eine Lösung, die sozusagen „wissenschaftlich erprobt“ ist und die aufhorchen lässt. Es ist sicher ein leichtes sich vorzustellen, wie man die Erfahrungen in Koblenz auch auf Unternehmen und andere öffentliche Organisationen übertragen kann, denn lernen müssen wir doch überall und immer – oder? Übrigens teilt die Universität ihre Erfahrungen gern mit anderen Universitäten und Industrieunternehmen. Dazu hat sie u.a. die Initiative IndustryConnect gegründet, der man auf Nachfrage beitreten kann – auch aus der Schweiz.

Eine sehr schöne, reale Geschichte zum Nachmachen! Damit wünsche ich Ihnen eine schöne Woche – und ich denke wir sehen und hören uns (zumindest online) vielleicht am kommenden Dienstag, den 26. Mai 2020, ab 14 Uhr beim Keynote-Launch-Event zum Start der #DNUG47online Reihe mit allem, was es von HCL Neues gibt und geben wird.

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Domino VOLT, trying to turn my light ON…. !

Pour ceux qui ont participé à la CWP Factory Tour à Milan en févier 2019, l’importation initiale des données depuis un tableur Excel leur a semblé familière. Michael Alexander avait lors d’un séminaire sur son travail de recherche présenté un prototype de cette fonction. Sa présentation servait à l’évaluer et à recueillir des suggestions. Il explorait comment la mettre en oeuvre. Qu’en 12 mois cette idée se retrouve dans un produit sur le point d’être lancé est une démonstration impressionnant de la logique insufflée par Richard Jefts à toute l’équipe de développement : créer des fonctions utile, opérationnelles dans des délais serrés et permettant une amélioration constante des produits.

Se pose maintenant la question : à quoi sert Domino Volt ? Comment le mettre en service ?

HCL cible le citoyen développeur. Je dois avouer : je ne le connais pas vraiment. Cela est fort probablement dû au fait que dans mes 30 ans de travail avec Notes j’ai eu majoritairement à faire à des TPE et des PME et de temps en temps avec des grandes entreprises. Et ce citoyen développeur est plutôt actif dans ces dernières. Mais, pour des entreprises comme la nôtre, TRACE Software Industries SA, qui sont actives dans le développement et le consulting Notes, Volt est un produit très intéressant. ET je peux très bien m’imaginer comment des services informatiques de grandes entreprises pourront l’utiliser.

Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Digital Solutions Software in der Cloud

War Cloud vor wenigen Jahren für viele Unternehmen noch ein absolutes „no go!“, so weicht das mehr und mehr auf. Datenschutz- und Sicherheit sind allerdings zu Recht wichtige Faktoren, die bei Business-Lösungen ganz vorn stehen müssen, sodass klassische, weltweite Public Cloud Angebote heute nicht mehr den Ansprüchen gerecht werden. Hier tut sich einiges und auch HCL Software hat sich ein neues Konzept für den Betrieb der eigenen Lösungen in der Cloud überlegt.

Nun ist Cloud nicht gleich Cloud. Es gibt heute zahlreiche Ansätze unter diesem einen Begriff, obgleich sie weit auseinander liegen. Was versteht man also unter „Cloud“:

  • Unter dem Begriff „Cloud“ versteht man einerseits eine Reihe von Technologien, die den Betrieb gegenüber klassischem Rechenzentrumsbetrieb mit dedizierter Hardware für Anwendungen, die aufwendig installiert werden müssen, drastisch verändert. Hintergrund war anfänglich das Bedürfnis von Cloud-Betreibern unterbrechungsfreien, immer fortlaufenden Service bieten zu können. Mittlerweile findet man das auch in den Rechenzentren attraktiv, sodass solche Cloud-Architekturen und Technologien auch immer mehr Einzug in Rechenzentren halten. Das wichtigste Stichwort dazu lautet Containerisierung, wobei dann meistens Docker und Kubernetes genannt werden
  • Cloud ist aber auch ein Betriebsmodell, das man genauer „Public Cloud“ nennen sollte. In einer Public Cloud Umgebung kommt mandantenfähige Software zum Einsatz. Das bedeutet, dass die Software im Prinzip nur einmal läuft. Diese eine Instanz teilen sich dann logisch sauber voneinander getrennt mehrere Unternehmen. Das funktioniert in der Regel sehr gut und ist aufgrund der Synergien die günstigste Betriebsart. Public Cloud ist insbesondere für kleine und mittelgrosse Unternehmen interessant, weil sie solchen Skaleneffekte sonst nicht realisieren könnten.

Public Cloud war der erste Cloud-Ansatz. Anfänglich gab es dafür nur wenige Großinstallationen, meistens in den USA. Oder wenn in der Schweiz, dann nur hardwareseitig in der Schweiz – um Latenzzeiten kurz zu halten – operativ aber genauso aus den USA. Wegen rechtlicher Bestimmungen in den USA, die in besonderen Fällen einen Datenzugriff durch den amerikanischen Staat ermöglichen („Patriot Act“), ist dieser klassische Public Cloud Ansatz etwas in Verruf geraten, sodass heute eine wirkliche, reine Datenhaltung in der Schweiz oder der EU bevorzugt wird.

Das führt heute dazu, dass man vermehrt einen weiteren Weg nutzt, der zurück in das eigene Rechenzentrum führt: die Cloud-Technologien nutzen, aber eigene, dedizierte Installationen fahren, was man auch „Private Cloud“ nennt. Hiervon gibt es wiederum zwei Spielarten: Entweder wird klassische on prem Software auf einer Cloud-Infrastruktur (Docker/Kubernetes, u.ä.) eingesetzt oder es kommt eine lokale Instanz der ansonsten Public Cloud-Variante ins Spiel. Dieser Unterschied ist nur relevant, wenn sich beide Softwarevarianten funktional unterscheiden, was ab Connections 6.5. CR1 zum Beispiel nicht mehr der Fall ist.

Das war früher anders. Zu IBM-Zeiten gab es drei Varianten, also drei Code-Streams von Connections: die on prem-Lösung, die Cloud-Lösung und noch eine Speziallösung, die on prem lief, aber mandantenfähig war. Die haben sich funktional durchaus etwas unterschieden. Für IBM hiess das, nicht nur ein Connections pflegen zu müssen, sondern drei. Damals ein erheblicher Aufwand.

Und dann kam HCL

Als sich HCL Technologies 2018/19 überlegte IBM die damalige IBM Collaboration Solutions Software abzukaufen, wurden die bestehenden Lösungen natürlich alle auf ihr Zukunftspotenzial geprüft. Bei der Connections Cloud kamen u.a. folgende Aspekte ins Spiel:

  • Die Connections Cloud Software war ein eigenständiges Software Paket, das separat zu pflegen war.
  • Die Connections Cloud lief auf einer älteren Instanz von Softlayer, die IBM Jahre zuvor übernommen hatte. Diese war technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand und hatte keine entsprechenden Features für „Continuous Delivery“ – zum unterbrechungsfreien Betrieb auch bei Software-Wartung.
  • Es handelte sich um eine jeweils zentrale Public Cloud-Lösung mit drei Standorten (USA, Europa, Asien), die keine standortübergreifende Kommunikation ermöglichte.
  • Kundenanforderungen nach landesspezifischem Betrieb – um DSGVO/GDPR und anderen rechtlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden – konnten sich mit der Zentrallösung nur bedingt in passenden Einzelfällen umsetzen lassen.

Alleine dieses waren genügend Argumente für HCL diese angestaubte Cloud-Lösung von IBM nicht mit zu übernehmen.

HCL Technologies entschied sich stattdessen für einen mutigen Schritt nach vorn:

  1. HCL beschloss aus drei Code-Streams für Connections einen zu machen. Das wurde mit Connections 6.5 CR1 bereits umgesetzt. Damit ist es zukünftig egal, wo und wie man Connections installiert/nutzt. In allen Varianten ist es immer das gleiche Produkt mit den gleichen Funktionen, wobei es durch Konfigurationen durchaus noch Unterschiede geben kann.
  2. Um den Datensicherheitsanforderungen nach lokalen Lösungen nachzukommen, entschied sich HCL zunächst gegen eine zentrale Public Cloud Variante, wobei die Diskussion ein solchen Angebot irgendwann doch noch aufzulegen, noch nicht abgeschlossen ist.
  3. Stattdessen bat man besonders qualifizierte, weltweit verteilte HCL Partner jeweils auf lokaler Ebene ein entsprechendes Angebot für HCL aufzubauen, um somit einen neuen Hafen für die ehemaligen IBM Kunden bieten zu könnten. Entsprechende Migrationen beginnen in diesen Tagen, denn IBM hat angekündigt das eigene Angebot nur noch bis zum 16.7.2020 fortzuführen.

Die HCL Digital Solutions Cloud Partner

Wer sind diese HCL Cloud Managed Services Partner (MSP)? Es sind Unternehmen, die seit Jahren viel Erfahrung mit HCL Software haben, was unter anderem dadurch bekundet wird, dass sie mindestens einen HCL Master in ihren Reihen haben. Für das Cloud-Angebot nutzen sie alle die neusten Software Releases, also Connections 6.5. CR1, Domino V11.0.1, Sametime dann in Kürze V11.5, usw. Dabei kommt insbesondere bei Connections die mandantenfähige Variante zum Einsatz – wir reden also von Public Cloud. Das aber so, dass sie im sicheren Rechtsraum läuft, also z.B. in der EU und wirklich nur in der EU.

Die Anbieter sind über alle Kontinente und zahlreiche Länder verteilt. In der EU und speziell auch in D-A-CH sind die folgenden 4 Unternehmen aktiv – und garantieren so auch eine wirklich reine EU Cloud, ohne unerwünschte Datenweiterleitung in Länder außerhalb:

  • Belsoft – Deren Stammsitz liegt in Zürich in der Schweiz und sie nutzen für ihr erstes Rechenzentrum Amsterdam als Standort. Die Belsoft hat sich weltweit zusammen mit Prominic (USA) und ISW (Asien/Australien) zum Anbieterverbund „Three thirds Collaboration“ zusammengefunden. Damit sind sie in der Lage weltweiten HCL Cloud Support zu einem Preis anzubieten.
  • TimeToAct – Ihr Hauptsitz liegt in Köln in Deutschland. Sie sind Vertriebspartner für den Three Thirds Collaboration Verbund und haben sich darüber hinaus parallel auf die Einrichtung von Private Clouds mit HCL Software spezialisiert. Das ist insbesondere für Kunden interessant, die mehr Anpassungen benötigen, als es in einer Public Cloud möglich ist.
  • Factor-y – Sie stammen aus der Nähe von Mailand in Italien. Anders als man vermuten könnte, liegt deren erstes, von ihnen genutzte Rechenzentrum in Deutschland.
  • Connelink – Ihr Hauptsitz liegt in Bordeaux in Frankreich. Sie nutzen die AWS Cloud als Basisstruktur für ihr HCL Cloud Angebot. Somit liegen die möglichen Rechenzentren in Europa in Deutschland, Frankreich, England, Irland oder Schweden – und weltweit an weiteren Standorten. Eine kleine Besonderheit bei ihnen ist, dass man von ihnen auch die Microsoft Office Produkte lizenzieren kann.

Für die bisherigen IBM Cloud Kunden ist der Umzug in eine der neuen Lösungen über diese MSPs besonders einfach, weil hier auch bei Connections in sicherer Weise direkt ein Datenbank-zu-Datenbank Übertrag gemacht werden kann – ohne einen Umweg über APIs. Will man auf andere Lösungen umsteigen, etwa den Betrieb im eigenen Rechenzentrum, dann geht der Cloud-Export nur über die APIs. Aber auch dazu gibt es spezielle Tools, etwa von der TimeToAct oder der T-Systems. Einen solchen Umstieg in eine private Lösung – und dabei ist es egal ob die Software dann im eigenen Rechenzentrum oder einer angemieteten Cloud läuft – unterstützen natürlich auch zahlreiche, weitere lokale HCL Partner – auch in der Schweiz! Partner, mit denen Sie seit Jahren zufrieden zusammenarbeiten sind im Zweifelsfall sowieso immer die beste Wahl!

Das gute an der ganzen Sache ist eindeutig, dass die zukünftigen Cloud-Nutzer ab sofort immer neuste Softwarestände nutzen können und man sich im eigenen IT-Bereich keinen Kopf mehr um Upgrades oder Sicherstellung von Service-Leveln, Backupkonzepte, usw. mehr machen muss – und dass zu marktgängigen, fairen Preisen.

HCL Digital Solutions hält – und das ist schon etwas Besonderes – ein klares Commitment zu on Premises, also Lösungen, die im eigenen Rechenzentrum selbst betrieben werden können. Dennoch kann es zukünftig auch für Unternehmen, die bislang noch keine Cloud-Dienste im Collaboration-Umfeld genutzt haben, interessant sein einige der Services doch aus einer Cloud zu beziehen. Und selbst, wenn manche Services bereits aus anderen Clouds bezogen werden, so sind verbindende hybrid-Lösungen heute auch nichts Besonderes mehr. Hierzu ist HCL mit seiner Partner-getrieben, lokal agierenden Cloud-Angebotsstruktur optimal aufgestellt, um auch alle Datensicherheit- und Datenschutzaspekte wirklich sauber abzudecken. Das hält auch tieferen Blicken in die Details stand, was am Markt ansonsten nicht immer üblich ist. Ein weiterer Grund strategisch auf HCL Software-Lösungen zu setzen!

Wenn ich heute so an den Himmel schaue, sehe ich nur wenige Wolken (Clouds). Das ist beim Wetter schön. Im Rechenzentrum muss man sich das gut überlegen. Es kann aber Vorteile bieten. Sprechen Sie mit uns – mit mir direkt oder mit unserem Schweizer Vertriebsleiter Sebastian Schnur.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche – und weiterhin: bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Technologies zeigt erneut starkes Wachstum!

Kennen Sie die weltweit am stärksten wachsenden, grossen IT-Unternehmen? Ich möchte nur mal eines herausgreifen. Wie lautet der erste Buchstabe? „I“? Na ja, knapp daneben. Ich spreche von einem Unternehmen, das 1974, wie viele andere, berühmte Unternehmen ebenfalls in einer Garage gegründet wurde, allerdings nicht in den USA. Vielleicht ein Buchstabe vorher, also „H“? Treffer!

HCL Technologies. Also das Unternehmen, das in Europa vor einem Jahr, zumindest für den Bereich Software, noch kaum jemand kannte, aber im Sommer 2019 für 1,8 Milliarden Dollar die ehemaligen Collaboration-Lösungen der IBM Corp. gekauft hat und damit auf einen Schlag deutlich stärker ins Rampenlicht getreten ist.  Was ist daraus geworden? Hat sich diese Akquise gelohnt?

Ja, das kann man wohl sagen! HCL hat gerade den Geschäftsbericht für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 vorgelegt. Seit mehr als vier Jahren gehört HCL zu den am schnellsten wachsenden IT Unternehmen und auch in diesem Geschäftsjahr war es wieder ein sattes Plus von 16,7% (in festen Währungen). Dazu hat auch diese Akquise beigetragen. Der Umsatz erreichte 9,936 Milliarden US-Dollar und der operationale Cash Flow lag bei 1,743 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn vor Steuern (EBIT) übertraf mit 19,6% die von Analysten erwarteten Grössenordnung von 19,0%-19,5%. Aktienbesitzer können sich über das 69. Quartal in Folge auf eine Dividendenzahlung freuen. Und HCL hat die Zahl der Kunden, mit denen mehr als 100 Millionen US Dollar Umsatz im Jahr gemacht werden, um 50% auf 15 steigern können.

Und „wir“ sind jetzt mehr als 150.000. Genau waren wir Ende März 150.424 HCL Mitarbeiter*Innen, über 46 Länder verteilt. Natürlich merken auch wir die Corona-Krise. Wir gehen aber davon aus, dass es ein – wenn auch einschneidender – kurzzeitiger Effekt ist und haben weltweit nicht vor Mitarbeiter*Innen zu entlassen. Ganz im Gegenteil: Auch in dem von mir verantworteten Softwarebereich hier in D-A-CH haben wir aktuell attraktive, offene Stellen, insbesondere im Vertrieb. Andererseits muss man sagen, dass zwar Vieles im „Working from Home“-Modell geht und manches sogar besser. Nur Neueinstellungen sind nicht so einfach und das Onboarding neuer Mitarbeiter hat ein paar Herausforderungen mehr – es dauert einfach etwas länger. Wir gehen aber davon aus, dass sich alles mit der zu erwarteten Lockerung der Reisebeschränkungen bald wieder normalisiert.

Die Zeit nach COVID-19 wird allerdings anders sein als zuvor. In sehr vielen Industrien und öffentlichen Organisationen hat man gemerkt, dass Bedenken gegenüber „Working from Home“ übertrieben waren und sich damit in machen Bereichen signifikante Produktivitätssteigerungen erwirken lassen. Für sehr viele Industrieunternehmen wird teilweises “Working from Home” zum Normalzustand werden. Dafür braucht es aber erweiterte Lösungen für Gerätesicherheit – wie etwa HCL Bigfix. Krankenhäuser werden in Richtung von deutlich mehr „no touch“ umgebaut werden – eine Herausforderung in Richtung Collaboration-Lösungen, nicht nur intern, sondern auch mit den Patienten. Die Öffentliche Verwaltung, aber auch Schulen und Universitäten, werden sich jetzt deutlich schneller einer schon länger überfälligen Digitalisierung öffnen. Das gute ist, dass sie sich dabei der Gefahren durch Lösungen von Monopolisten sehr bewusst – siehe das Beispiel der Stadt München. So hat sich auch gezeigt, dass man in vom Ausland aus betriebenen Cloud-Lösungen gegenüber plötzlichen und vielleicht auch willkürlichen Einschränkungen nicht gefeit ist. Es wird zu einer Ausdifferenzierung kommen: Nicht unternehmensrelevante Services kann man vielleicht weiterhin von irgendwo beziehen. Aber die wichtigen Dinge müssen dauerhaft garantiert und unterbrechungsfrei im Zugriff sein. Das zu unterstützen, dafür ist der Bereich HCL Software mit seinen technisch sehr aktuellen Lösungen bestens aufgestellt.

HCL Software bietet heute bereits die Technologie für das jetzt neu definierte „Normal“ nach COVID-19. Und dieses hat sich eben in den letzten Wochen signifikant verändert. HCL Lösungen, wie beispielsweise die Folgenden, sind plötzlich nicht mehr nur „nett zu haben“, sondern systemrelevant:

  • HCL Sametime V11.5 mit modernen, besonders sicherem Realtime-Team Support und Webmeetings, die auch im eigenen Rechenzentrum (oder beim selbstbestimmten Cloud-Hoster) laufen können. (Zurzeit im PreView. Die finale Auslieferung ist in wenigen Wochen geplant.)
  • HCL Connections 6.5, das eine semistrukturierte Wissens- und Arbeitsbasis für kleine und große Projekte und Themengruppen bietet und sich bis zu einem Intranet mit direkten Mitwirkungsmöglichkeiten für die Mitarbeiten ausbauen lässt. Eine solche, einzigartige Austauschplattform mit offenen Kommunikationsmöglichkeiten ist in den Zeiten mit und nach Corona absolut Gold wert!
  • HCL Domino Volt, mit dem man auch als Laie schnell mal eben schöne und funktionsreiche Apps, die auf allen Geräten laufen und sich überall integrieren lassen, erstellen kann – ohne dass man auf die Kollegen in der IT angewiesen ist, die gerade Wichtigeres zu tun haben.
  • Und natürlich auch HCL Domino, als das günstige Arbeitspferd im Rechenzentrum für unzählige Apps und eMail, DX als die grosse, moderne Portallösung, Bigfix zum Absichern der vernetzten Geräte, Appscan zum Absichern der Anwendungen, und viele mehr.

Mit der Corona-Pandemievermeidungsentscheidungen und einhergehenden Limitierungen klassischer Kontakte, privat, aber auch in Unternehmen, zeigt sich so, dass digitale Collaboration wichtiger ist als man allgemein noch bis vor Kurzem glaubte. HCL Technologies ist dafür, wie der Jahresbericht zeigt, ein äusserst solider Partner. Und HCL hat nicht nur die ehemaligen und dort vernachlässigten IBM Produkte durch ein hohes Investment wieder in die erste Linie katapultiert hat. HCL Software wird das weiter ausbauen und die aktuellen Veränderungen bieten dafür ein hervorragendes Wachstumspotenzial. HCL bedient dabei eine Doppelstrategie: Mit herausragenden Lösungen für Kunden, die ganz auf HCL setzen, aber auch Lösungen mit klaren Mehrwerten für Kunden, die teilweise auf andere Herstellern setzen.

Sprechen Sie mit uns! Ich persönlich freue mich darauf, dass wir (hoffentlich) das Schlimmste in Sachen COVID-19 hinter uns haben und ich mich wieder mit Ihnen, unseren Kunden und Partnern, “richtig” treffen kann!

Eine schöne Woche … und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in D-A-CH

Domino Volt – comment Notes reçoit une recharge d’énergie

Domino Volt représente un véritable coup de foudre dans l’offre globale de l’éco-système HCL Notes. Coupr de foudre car il électrise véritablement les capacités de développement et parce que, en ce qui nous concerne, cela a été un coup de foudre.

J’ai pu faire vraiment connaissance avec Domino Volt à un séminaire lui étant consacré lors de l’Engage 2020 à Arnheim début mars. Quelques faits qui m’ont tout de suite interpelés :

  • Le chef de projet de Domino Volt, Marty Lechleider était présent. Il a assisté chacun qui avait des questions sur l’utilisation de Volt. Candide dans ses réponses quel que soit le sujet, il a offert un niveau d’interaction et de partage d’informations inédit et raffraichissant. On était bien loin du séminaire blabla marketing auquels j’ai souvent participé dans le passé
  • Volt était immédiatement dans la langue par défaut du PC. Même à l’état de version béta, il est déjà multilingue
  • L’utilisation est fluide, simple et rapide. De nombreuses fonctions sont disponibles instinctivement.
  • Les quelques heures d’utilisation m’ont donné l’impression d’avoir à faire à un produit quasi fini, pas à un prototype : bien présenté, documenté, utilisable

Une chose qui m’a interpelé : une ressemblance ou similitude avec xPages. A l’usage, on se retrouve régulièrement face à des fonctions où l’on se dit : tiens, je connais déjà !

Pour ceux qui ont participé à la CWP Factory Tour à Milan en févier 2019, l’importation initiale des données depuis un tableur Excel leur a semblé familière. Michael Alexander avait lors d’un séminaire sur son travail de recherche présenté un prototype de cette fonction. Sa présentation servait à l’évaluer et à recueillir des suggestions. Il explorait comment la mettre en oeuvre. Qu’en 12 mois cette idée se retrouve dans un produit sur le point d’être lancé est une démonstration impressionnant de la logique insufflée par Richard Jefts à toute l’équipe de développement : créer des fonctions utile, opérationnelles dans des délais serrés et permettant une amélioration constante des produits.

Se pose maintenant la question : à quoi sert Domino Volt ? Comment le mettre en service ?

HCL cible le citoyen développeur. Je dois avouer : je ne le connais pas vraiment. Cela est fort probablement dû au fait que dans mes 30 ans de travail avec Notes j’ai eu majoritairement à faire à des TPE et des PME et de temps en temps avec des grandes entreprises. Et ce citoyen développeur est plutôt actif dans ces dernières. Mais, pour des entreprises comme la nôtre, TRACE Software Industries SA, qui sont actives dans le développement et le consulting Notes, Volt est un produit très intéressant. ET je peux très bien m’imaginer comment des services informatiques de grandes entreprises pourront l’utiliser.

Même si cela n’est pas présenté ainsi, je pense que Domino Volt va devenir une alternative à xPages, au moins pour 90 % des fonctions jusque-là développées avec xPages. Et, selon mon opinion, il est plus simple qu’xPages, m’a l’air plus stable, et permet bien plus rapidement d’obtenir, dans le cas d’applications simples, un résultat rapide, qualitatif et visuellement agréable. Les interfaces avec d’autres systèmes (par exemple comme démontré dans l’interface avec SalesForce) montrent que Volt a été pensé stratégiquement et sera un produit compagnon/complémentaire de Notes/Domino pour le futur.

Nous, TRACE Software Industries SA, travaillons déjà à divers modules avec Domino Volt : enregistrement en ligne, support utilisateur, création de mailings avec validation avant envoi, et autres. Le fait que le résultat est dans des bases Notes, que nous pouvons dès lors sans autre greffer ces fonctions sur nos systèmes CRM, ERP et GED existants, et pouvons programmer tout le backoffice avec nos outils et méthodes traditionnels représente un atout important et génial.

Christophe-Franz Jost est Directeur de TRACE Software Industries SA (www.trace.ch), basée à Lausanne et active à l’international depuis plus de 37 Ans. Il développe avec Notes depuis Lotus Notes Version 2

Tom Zeizels Schweizer Blog: Mit HCL Connections zum digitalen Arbeitsplatz

HCL Connections ist eine herausragende Lösung mit der Menschen besonders einfach zusammenarbeiten können, insbesondere auch, wenn man nicht in einem Raum sitzt und sich direkt austauschen kann. Dieser Herausforderung müssen sich viele Organisationen, wie zum Beispiel das Schweizer Rote Kreuz (Swiss Red Cross (SRC)) im Kanton Zürich auch im normalen Alltag stellen.  In den aktuellen Zeiten der Corona-Pandemievermeidung trifft das aber auf wesentlich mehr Unternehmen und Organisationen zu.

Beim Roten Kreuz kommt noch hinzu, dass sie sehr viel mit Freiwilligen arbeiten und deshalb eine hohe Fluktuationsrate haben. Es ist für sie also besonders wichtig immer wieder andere Personen schnell einlernen, also „up-to-Speed“ bringen zu können. E-Mail versagt da, weil man dann für die Neuen andauernd ältere E-Mails zu Paketen zusammenstellen muss. Ähnlich ist es mit persistent Chat Streams á la Slack oder Teams, zumindest wenn es um etwas komplexere Projekte geht. Denn solche Streams haben zwar einen fortlaufenden Fluss, aber keine Struktur, anhand derer man die Wichtigkeit der einzelnen Informationsbausteine direkt überblicken kann.

Ich war persönlich an dem Referenzprojekt mit dem Roten Kreuz, das unser Schweizer Partner Belsoft durchgeführt hat, nicht direkt beteiligt und kenne daher  auch nicht alle  Details, wer also tiefer eintauchen möchte kann sich gerne an Belsoft oder auch gerne an mich wenden, ich leite dann die Anfrage weiter. Jedoch ist dies ein schönes Beispiel, das daran denken lässt, wie man Connections in diesen Zeiten der Corona-Pandemievermeidung und den damit verbundenen, zahlreichen Veränderungen nahezu überall braucht. Denn solche gravierenden Veränderungen zu dem, wie wir zurzeit plötzlich arbeiten – Stichwort Home-Office oder auch Working-from-Home (WfH) genannt – sind enorme Herausforderungen. Sie sind es, weil sie in sehr kurzer Zeit ohne grossen Planungszeitraum die Art und Weise wie wir im Geschäftsalltag kommunizieren total verändern, nahezu auf den Kopf stellen. Statt mit dem Gegenüber im Büro zu sprechen oder sich in der Kaffeeecke schnell mal auszutauschen sitzt man jetzt isoliert zuhause. Man muss entweder telefonieren – auch dafür gibt es heute viele neue technische Möglichkeiten – oder digital Inhalte austauschen.

Für letzteres ist HCL Connections ein herausragendes Werkzeug, das klassischen Dokumentenmanagementlösungen in zahlreichen Aspekten deutlich überlegen ist:

  • Inhalte sind in Connections standardmässig für alle Teilnehmer offen, sodass man auch Dinge finden kann, die der Autor nicht explizit für einen vorgesehen hat. Das kann an vielen Stellen zu unerwartet innovativen Ansätzen führen, ist es doch gleichzeitig eine hervorragende Basis von anderen zu lernen. Die Lösungen von Marktbegleitern lassen eine so offene Wissensnutzung in der Regel gar nicht zu. Und auch in Connections kann man sie bei Bedarf natürlich einschränken.
  • Während in anderen, durchaus gängigen Lösungen am Markt typischerweise Algorithmen und eng gefasste Zugriffsrechte darüber bestimmen, was man zu sehen bekommt, lebt Connections eher davon, dass Kollegen etwas empfehlen und man Aktualisierungen von Experten, denen man besonders viel zutraut und denen man vertraut (wichtig!), abonnieren kann – eine deutlich effektivere Herangehensweise an Informationen.
  • Besonders wichtige Informationen können in Connections auch viral gehen – sich also spontan sehr schnell in der ganzen Organisation verteilen. So etwas ist in hierarchisch organisierten Systemen ohne offene Zugriffsrechte schlichtweg gar nicht möglich. Auch aktuelle persistent Chat Lösungen unterstützen immer nur kleine, feste Gruppen. Das liegt daran, dass ein einfacher Stream-Mechanismus nicht mehr funktioniert, wenn sich mal mehr als 20, 30, 40 Personen beteiligen

Wir haben zahlreiche Kunden, die Connections mit dem HCL Engagement Center add-on zu einem Intranet erweitert haben. Hierzu gibt es Kundenbeispiele, die diese Kombination nutzen, um ihren Mitarbeitern zu ermöglichen Beiträge direkt für alle Mitarbeiter auf die Startseite des Intranets zu posten – ungefiltert! In dem 5000 Mitarbeiter-Unternehmen, die es meines Wissens nach zuerst gewagt haben, hat dieser Vertrauensvorschuss zu deutlich mehr Eintreten für die Unternehmenswerte („Corporate Identity“) geführt und einen Motivationsschub bei den Mitarbeiter*innen ausgelöst. Ein bemerkenswerter Nebeneffekt.

Aktivitäten in Connections steuern
Aktivitäten mit HCL Connections steuern

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele und es liesse sich fast beliebig erweitern. Da sind noch Themen wie beispielsweise wie sich streng prozessorientiertes Arbeiten mit Connections einfacher umsetzen lässt und was aktuelle Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu „Enterprise Social Networks“ sind – etwa der Universität Koblenz-Landau in Deutschland – , aber das würde hier vielleicht den Rahmen sprengen.

Ich bleibe dabei: Wenn Sie – wie fast alle – aktuell gefordert sind neue Formen von Zusammenarbeit besser zu unterstützen, schauen Sie sich unbedingt HCL Connections an. Dazu sollten Sie wissen, dass Connections seit seiner Version V1.0 im Jahre 2007 fortlaufend weiterentwickelt und verbessert wurde – die aktuelle, nominale Version V6.5 CR1 ist real etwa die Version #20 – und kann natürlich sowohl in Browsern als auch über mobile Apps für iOS und Android ganz einfach genutzt werden. Sie lässt sich sicher on premises, also im lokalen Rechenzentrum, betreiben oder aus der Cloud als Service beziehen – auch und insbesondere von unseren Partnern in der Schweiz. Bei Interesse dort einfach mal anklopfen!

Bei Fragen kommen Sie gern auf mich, unser Schweizer Team unter der Leitung von Sebastian Schnur oder unsere Schweizer Partner, wie z.B. die erwähnte Belsoft, oder andere gern auch über die SNoUG zu.

Ein schönes Wochenende – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Domino Volt – so schaut’s aus

Wieso, weshalb, warum singen die Kinder mit vorm Fernseher. Oder sangen… keine Ahnung ob diese Sendung immer noch existiert… Nicht alles vom letzten Jahrhundert hat es geschaft immer noch aktuell, relevant zu sein, es sei denn noch aktueller. Aber Notes gelang es dank HCL definitiv.

Ich konnte Volt in Arnhaim bei der Engage 2020 Anfang März entdecken. Faszinierend für mich waren ein Paar Fakten :

  • der Produktleiter, Marty Lechleider war anwesend und half jedem von uns der Fragen hatte, diskutierte auch ohne Filter alle Themen die einer von uns ansprach. So eine Qualitativ hohe Interkation is neu und, zumindest für mich, viel mehr Wert als jedes ‘verkaufs-marketing-bla-bla’ Seminar wie wir die bei IBM und anderen Herstellern gewohnt waren..
  • Volt war automatisch in der Sprache die im User PC angegeben war vorhanden.
  • die Benutzung war ‘fliessend’. Einfach und instinktiv konnten allerlei Sachen gemacht und Funktionen gefunden werden
  • Volt fühlt sich nicht wie ein Prototyp an, sondern wie ein Produkt das bereit ist. Von den 3-4 Stunden Arbeit damit sieht es so abgerundet aus : keine eckigen Kanten, flottes Verhalten, gut durchdacht, dazu noch dokumentiert.

Eines stand aus : eine Aehnlichkeit zu xPages. Benutzt man Volt, da kommen doch oft Stellen wo ein xPages Entwickler sich schon sagt : oh das kenne ich ja.

Das andere sehr Interessante ist der Import der Daten von einer Excel Datei. Diejenigen die an der CWP Factory Tour in Milan dabei waren und Michael Alexander’s Vortrag sahen, konnten in Volt das sehen was Michael ein Jahr zuvor demonstrierte. Damals war es noch kein Prototyp. Eher eine Idee der Michael nachging. Das so was binnen 12 Monaten sein Weg in ein fertiges Produkt findet ist beeindruckend. Das erhöht auch den Wert der HCL Beifträge und Seminare : es ist nicht blos Marketing blabla.

Jetzt stellt sich die Frage wofür Volt nun dienen kann ? Wie kann es wohl zum Einsatz kommen ?

HCL zielt auf den Citizen Developper. Ich muss zugeben : den kenne ich nicht. Das hat wahrscheinlich damit zu tun dass meine 30 Jahre Arbeit mit Notes meistens bei SMBs statt fanden und nur von Zeit zu Zeit bei Grossfirmen. Und der Citizen Developper von dem HCL spricht ist eine Person die bei grösseren Firmen arbeitet. Aber, für Firmen wie unsere, TRACE Software Industries SA, die Notes Entwicklung und Consulting machen, ist Volt ein tolles Produkt. Ich kann mir auch ganz gut vorstellen wie IT Departments von Grossfirmen damit vieles anfangen werden können.

Selbst wenn das nicht offiziell so vorgestellt wird, denke ich an Domino Volt als Alternative zu xPages, zumindestens für 90% der Funktionen die bis jetzt in xPages gemacht wurden. Und, so denke ich, es ist einfacher als xPages, sieht stabiler aus und erlaubt viel schneller bei einfachen Applikationen zu einem brauchbaren und gut aussehendem Resultat zu führen. Die Interfaces zu anderen Systemen (z.B. die Demonstration mit SalesForce) deuten darauf hin dass Volt strategisch durchdacht ist und für lange Zeit als Kompagnon- resp. BegleitProdukt zu Notes/Domino da sein wird.

Wir, TRACE Software Industries SA, arbeiten an einer Serie von Standard Modulen : Online registration, customer support, newsletter creation worflow, und andere. Der Fakt dass dies alles in einer Notes Datenbank passiert, und daher mit standard Notes Mitteln verarbeitet werden kann ist einfach genial. Wir können alles in unsere CRM und ERP platform ohne weiteres einfügen.

Christophe-Franz Jost ist Leiter der TRACE Software Industries SA (www.trace.ch), basiert und Lausanne und seit mehr als 37 Jahren international aktiv. Er entwickelt seit Version 2 mit Lotus Notes.

Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Software – ein grosses Portfolio mit bemerkenswerten Lösungen

HCL Software ist ein im Juli 2019 gegründeter Geschäftsbereich von HCL Technologies (HCL), in dem das Softwaregeschäft nach grösseren Zukäufen u.a. von IBM gebündelt wurde. HCL Software entwickelt, vermarktet, verkauft und unterstützt über 20 Produktfamilien in den Bereichen Digital Solutions (Collaboration), DevOps, Automatisierung, digitale Lösungen, Datenmanagement, Marketing und Commerce sowie Grossrechner. HCL Software hat Büros und Entwicklungslabore auf der ganzen Welt, um Lösungen für zehntausende von Kundenunternehmen zu liefern. Die ja noch recht neue HCL Software Group gilt als #20 am internationalen Software-Markt – ist also schon ein durchaus namhafter Player. Umso mehr Grund mehr Licht in das Dunkel zu bringen, was HCL alles anbietet.

HCL Digital Solutions

Ein wichtiger Bestandteil des Portfolios sind die bekannten Collaboration-Lösungen, die heute organisatorisch unter HCL Digital Solutions zusammengefasst sind und sich in der kurzen Zeit bei HCL schon wesentlich weiterentwickelt haben:

  • Die Domino Familie mit Domino V11.0.1 als Server und Notes (Mail und Apps), Verse (Browser Mail), Nomad (App für Apps), Verse Mobile App (Mobile Mail), Traveler (Anbindung von iOS Mail) als Clients
  • Sametime V11 FP1 als weiterer Bestandteil der Domino Familie für persistentes Instant Messaging / Chat und (in naher Zukunft) mit neuen Web-Meetings mit Audio und Video.
  • Connections 6.5 CR1 als Plattform für offene, Team- und Community-orientierte, teilstrukturierte Zusammenarbeit – bis hin zu Prozess-, Innovations- und Wissensmanagement. Mit der Connections Engagement Center (HCEC) Erweiterung lässt sich damit auch ein modernes Intranet aufbauen.
  • Digital Experience V9.5 CF173 – die Kombination aus Portal und professionellem Web Content Management – ist die Lösung für einen modernen Internetauftritt mit höchster Skalierbarkeit. Sie kann on prem betrieben werden oder in den marktführenden Cloud-Lösungen (wie z.B. OpenShift und Amazon EKS) und dort dank Docker-Containerisierung und Kubernetes in Minuten zum Laufen gebracht werden. Neu dabei ist jetzt übrigens auch das HCL Digital Asset Management (HCL DAM), eine Medien-Bibliothek, die das Publishing nochmals vereinfacht.

Vor Kurzem wurde die Domino Familie um ein weiteres Mitglied erweitert werden: als das erste, rein von HCL entwickelte Digital Solutions Produkt wird HCL Domino Volt noch im April an den Markt kommen – eine herausragende low Code Entwicklungsumgebung mit der man sehr einfach Elemente zu Anwendungen zusammenschieben kann – auch ohne große Entwicklerskills. Alternativ kann man auch mit einem vorhandenen Spreadsheet starten und dem Flügel verleihen. Mehr dazu im Webcast am kommenden Donnerstag um 16 Uhr.

Das HCL Software Portfolio

Die weiteren Bereiche der HCL Software Group sind im Folgenden mit den jeweils wichtigsten Lösungen beschrieben.

Automation

Zum Bereich Automation gehören u.a. folgende Produkte

  • Bigfix ist die am Markt führende Produkt und gleichzeitig die einzige Endpunkt-Management-Plattform, die es IT-Betriebs- und Sicherheitsteams ermöglicht, die Erkennung, Verwaltung und Behebung von Fehlern vollständig zu automatisieren – egal ob on prem, virtuell oder in der Cloud – unabhängig von Betriebssystem, Standort oder der Konnektivität. Im Gegensatz zu komplexen Tools, die typisch nur einen begrenzten Teil der Endpunkte abdecken und deren Behebung Tage oder Wochen dauert, kann BigFix Endpunkte schneller als jede andere Lösung finden und Probleme beheben – und das bei einer Erfolgsquote von über 98 % beim ersten Patchdurchlauf. So ist es möglich die Gesamtkosten (TCO) niedrig zu halten und damit auch für Sicherheitsattacken à la WannaCry im Vorfeld gewappnet zu sein. Des Weiteren kann die Softwarelizenzierung hiermit überwacht werden und unnütze Lizenzkosten eingespart werden.
  • Workload Automation ist ein Meta-Orchestrator für kontinuierliche Automatisierung von Workloads von in Containern bereitgestellten Anwendungen, einschliesslich hybrider Umgebungen. Es vereinfacht die Bereitstellung, Upgrades und Hochverfügbarkeitsszenarien der Workload-Automatisierung mithilfe von Docker-Versionen (Agent, Server, UI).

Marketing & Commerce

Zum Bereich Marketing und Commerce gehören u.a. folgende Produkte

  • Commerce bietet erstklassige B2B2C-, B2B- und B2C-Lösungen auf einer einzigen Plattform mit einer Skalierbarkeit, Sicherheit und Leistung, wie sie professionell erwartet wird – kombiniert mit der Geschwindigkeit und Flexibilität, die man benötigt, um Umsatzsteigerungen durch Digitalisierung zu erzielen. All dieses basiert auf 20 Jahren unübertroffener Erfahrungen, Innovationen und Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern.
  • Unica V12 – gerade neu herausgekommen – ist die Lösung zum Managen von Omni-Channel-Marketingstrategien. Unica ist dabei auf Unternehmen zugeschnittene System zur Handhabung von Kundendatensätzen für jedes Volumen von Marketing-Transaktionen – mit der Möglichkeit zur Personalisierung in Echtzeit. Die neue Version lässt sich dank Cloud Native-Funktionen wie Docker und Kubernetes in Minutenschnelle einsetzen und auch Upgrades brauchen nur wenige Stunden. Unterstützt sind on prem-, Cloud- oder hybriden Umgebungen – mit, einer breiten Palette von Micro-Services und Open-Source-Unterstützung (keine WAS-, DB2- oder Cognos-Abhängigkeiten mehr!).

DevOps

Zum Bereich DevOps gehören u.a folgende Produkte:

  • AppScan V10 ist eine einzigartige, gerade neu aufgelegte Lösung für das Testen und Verwalten der Sicherheit von Anwendungen. Das ganz neue AppScan V10 lässt sich dabei direkt in die Tools für den Softwareentwicklungs-Lebenszyklus sowie in die Toolchains und Prozesse von DevOps integrieren.
  • OneTest V10.0.2 ist eine Suite von Funktionen zum Testen neuer Anwendungen im DevOps Modus
  • Realtime Software Tooling (RTist) ist eine Eclipse-basierte Modellierungs- und Entwicklungsumgebung zur Erstellung komplexer, ereignisgesteuerter Echtzeit-Anwendungen. Sie wurde speziell zur Unterstützung von Softwareingenieuren mit funktionsreichen Werkzeugen für Entwurf, Analyse, Erstellung und Einsatz von eingebetteten Echtzeitsystemen und IoT-Anwendungen entwickelt.
  • Flexiem bietet kontrollierten Zugriff auf Soft Assets, einschliesslich Code, Anforderungen, Designdokumente, Modelle, Schemata, Testpläne und Testergebnisse. Benutzerauthentifizierung und verbindliche Prüfpfade helfen Unternehmen, die Compliance-Anforderungen mit minimalem Verwaltungsaufwand zu erfüllen. Durch den Zugriff praktisch jederzeit und überall gibt HCL Flexiem den Entwicklern die Freiheit, effizient zu arbeiten, wo und wann Sie wollen.
  • Traxiem verwaltet das gesamte Spektrum von Testaktivitäten von der Testplanung über die Testdurchführung bis hin zur Erfassung und Analyse der Testergebnisse und unterstützt dabei effektive Kommunikation, Statusberichte und das Sammeln von Erkenntnissen durch Einzelpersonen, Teams und das Unternehmen.
  • Urban Code automatisiert die Anwendungsimplementierung in IT-Umgebungen und gibt schnelles Feedback bei einer kontinuierlichen Bereitstellung, während es gleichzeitig die in der Produktion erforderlichen Prüfprotokolle, Versionierung und Genehmigungen bereitstellt. Es verbessert die Sichtbarkeit, identifiziert Bottlenecks und verbessert den DevOps Fluss über die Organisation. Unterstützt werden u.a. Kubernetes, Jira und Jenkins.

Data Management

Zum Bereich Data Management gehören u.a. folgende Produkte:

  • Informix ist eine erprobte Datenmanagement-Lösung, die u.a. eine Multi-Modell-Analyse zur Steuerung sowohl von OLTP- als auch von OLAP-Arbeitslasten über mehrere Datenspeicher auf einer einzigen Plattform bietet. Die Möglichkeit zur Kombination von TimeSeries-, Spatial-, JSON- und SQL-Daten zusammen in derselben Datenbank und in denselben Abfragen gehören zu den Besonderheiten. Entwickler haben über MQTT, REST APIs, Mongo APIs und SQL APIs schnellen Zugriff auf ihre Daten. Informix nutzt dabei die neuesten Open Source-Treiber.
  • Integration Plattform (HIP) V10 bietet eine robuste Plattform, die eine Integration der vielen Anwendungen und unterschiedlichen Daten in Ihren on prem-, Cloud- oder hybriden Umgebungen beschleunigt. Sie ermöglicht komplexe Datentransformation und -validierung über eine Reihe von Messaging-Standards und Datenformaten hinweg, einschliesslich solcher, die branchenspezifische Formate beinhalten. HIP wird u.a. im Zahlungsverkehr, bei Gesundheitsdaten, in Supply Chains und mit SAP eingesetzt.

Mainframes

Zum Bereich Data Management gehören u.a. folgende Produkte:

  • Z Data Tools (ZDT) bieten flexible, benutzerfreundliche Werkzeuge für eine verbesserte Dateiverarbeitung. Damit kann man auf z/OS-Systemen gespeicherte Daten interaktiv und in Stapelverarbeitung mit einer einfachen, intuitiven Benutzeroberfläche und Unterstützung für entfernte Systeme verändern. ZDT bietet umfassende Unterstützung für eine breite Palette von Datenspeichertypen.
  • Z Asset Optimizer (ZAO) ist die marktführende Software Asset Discovery und Management-Lösung für IBM® Z Mainframe-Systeme. Damit wird die Software-Asset-Verwaltung auf Mainframes einfach. Das Produkt erkennt mehr als 15.000 Softwareprodukte und -Funktionen, die auf dem Markt verfügbar sind, und bietet darüber hinaus Funktionen zur Verwaltung von firmeneigenen Software-Assets.
  • Terminal Enterprise Access erweitert unternehmenskritische Terminal-Anwendungen auf das Web, mobile Endgeräte oder als standardmässige SOAP- oder RESTful-Webdienste, ohne die vorhandene Anwendung verändern zu müssen.

Ein – wie doch immer mehr Kunden finden – sensationelles und zukunftsweisendes Portfolio, das auch noch weiterwachsen wird. Dazu faire Lizenzangebote und keine Knebelszenarien. Stattdessen „Relationship beyond the Contract“ – die Partnerschaft hört nicht mit der Vertragsunterzeichnung auf. Und wir arbeiten gerade auch daran Produkte nicht nur einzeln, sondern auch in grösseren Paketen in Form von „Corporate Software Agreements“ (CSA) anzubieten. Damit ist HCL Software ein Partner für mehr – auch für Sie? Bei Fragen kommen sie bitte einfach auf mich zu oder auch auf Sebastian Schnur, der unser Schweizer Team führt.

Ein schönes Wochenende – und bleiben Sie gesund!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Startschuss – HCL Software Blog jetzt auch in der Schweiz!

Die Schweiz ist für HCL Software ein wichtiger Markt und da ist es wichtig unsere Kunden möglichst nahe zu informieren. Denn im Bereich des Portfolios rund um HCL Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal), Bigfix, Appscan und weiteren tut sich eine Menge – sowohl für Kunden, die voll auf unsere Lösungen setzten, als auch Unternehmen, die strategisch auf andere Hersteller setzen, dort aber mit großen Lücken im Portfolio konfrontiert sind. Da geht es um:

  • Das Trendthema “Low Code”-Programmierung,
  • aber auch um Professionelle Entwicklung („Pro Code“) moderner, besonders sicherer Anwendungen, die auf allen Geräten laufen – Desktop/Browser und Mobil.
  • Und um modernste und kostenattraktive Infrastrukturen, die ein „Continuous Delivery“ erlauben – und das nicht nur aus der Cloud, sondern auch für den sehr wichtigen Eigenbetrieb („on premises“).
  • Es geht aber auch um effektive Möglichkeiten digitaler Zusammenarbeit mit moderner Team-Kommunikation und dem einfachen Teilen von Informationen und Dokumenten. Dabei ist uns wichtig, dass man Dinge auch einfach wiederfinden kann.
  • Wir setzen dazu auf Browser-Technologie und Progressive Web Apps (PWA), sodass aufwendige Rich Client Rollouts entfallen können.
  • Wir haben auch das beste Endgeräte-Management Tool – mit de facto 100% Renewal Rate. Wer es hat, liebt es.
  • Und noch viel mehr!

Als ich vor mehr als zwei Jahren in Deutschland anfing zu diesen Themen, die heute zum HCL Software Portfolio gehören, zu bloggen hatte ich anfangs Sorge, dass es nicht jede Woche etwas signifikantes Neues dazu geben würde. In der Tat war es anfänglich schwierig. Aber seitdem HCL diese und weitere Produkte von IBM im Juli 2019 abgekauft hat und signifikant in das Portfolio investiert, ist es ein Leichtes geworden.

Wenn man schon so fleißig investiert, wie es HCL Technologies tut, dann sollte man auch darüber sprechen. Wir wissen schon, dass HCL trotz seiner Größe ($10 Mrd. Umsatz, 150.000 Mitarbeiter, #20 der größten Software-Hersteller weltweit) gerade in Europa noch weitgehend unbekannt ist. Deshalb habe ich mich entschlossen ab sofort mithilfe der SNoUG auch in der Schweiz einmal in der Woche ein Update zu bloggen, was es rund um HCL Software Neues gibt. Das hier ist der Startschuss!

Was ist die SNoUG?

Die SNoUG-Konferenz 2019

Die SNoUG ist eine seit vielen Jahre in der Schweiz bestehende User Group der Collaboration Software Lösungen, die lange IBM gehörten und im letzten Juli von der HCL Technologies übernommen wurden. Dazu gehören Produkte, wie HCL Notes, Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal) und weitere. Die vielleicht wichtigste Aktivität dieser User Group ist die Organisation der jährlichen SNoUG-Konferenz. Die nächste ist – so sich das Corona-Thema bis dahin hoffentlich entspannt hat – im zweiten Halbjahr 2020 in Zürich geplant.

Wer bin ich?

Tom Zeizel bei einer Bergwanderung

Mein Name ist Dr. Thomas Zeizel. Ich hatte in den letzten Jahren schon bei IBM die Verantwortung über das Collaboration Portfolio. Das hat sich nach der Akquise durch HCL und unserem Betriebsübergang ausgeweitet, sodass ich heute für die HCL Software Group in D-A-CH, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, und alle deren Produkte verantwortlich bin.

Aber das ist nicht meine einzige Beziehung zur Schweiz: Schon mein Geburtsort am Bodensee lag nahe dran. Und ich liebe die Berge! Von meinem Wohnort in Ulm ist es für private und natürlich auch Kundenbesuche nicht weit in die Schweiz.

Warum ein Blog zu HCL Software?

Schweizer Kunden verhandeln intensiv und zäh, sind aber innovative und treue Kunden, sodass Partnerschaften – so verstehen wir bei HCL unsere Kundenbeziehung – sehr oft etwas, auch persönlich gesehen, sehr Erfreuliches sind. Das möchte ich mit meinem Team ausbauen.

Bei meinen letzten Gesprächen wurde immer wieder angemerkt, dass die Entwicklung des Collaboration Portfolios seit der Übernahme durch HCL ja eine sehr erfreuliche Wendung durchlaufen hat, dass man in der Schweiz aber einfach viel zu wenig darüber erfährt. Das ist nachvollziehbar und deshalb habe ich den Kontakt zur Schweizer SNoUG-User Group genutzt, um das mit diesem wöchentlichen Blog zumindest einen kleinen Schritt weit zu ändern.

Zu berichten gibt es bezüglich der Software von HCL nämlich genug. Darüber hinaus würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Sie mir ein wenig helfen und mir Geschichten – heute sagt man vielleicht eher „Stories“ – zukommen lassen, über das, was Sie mit unseren Lösungen Konstruktives machen und erlebt haben, wie Sie sie einsetzen und was Sie von HCL noch erwarten.

Ich freue mich auf Sie als Leser und natürlich auch Kunde. Und wenn Sie Fragen zu unseren Produkten oder meinen Blogbeiträgen haben, scheuen Sie sich nicht mein Schweizer Team um Sebastian Schnur oder auch mich direkt anzusprechen.

In der nächsten Woche geht es dann richtig los. Bis dahin!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH