Tom Zeizels Schweizer Blog: Das bald neue HCL Connections V7 als agiles Zentrum der Zusammenarbeit

Voraussichtlich noch im Dezember geht es mit der Version 7.0 von HCL Connections in die nächste Runde. Connections wird zum einen immer einfacher zu nutzen und entwickelt sich zum anderen durch offene Integrationen immer mehr zu einem Zentrum der Zusammenarbeit („Collaboration“). Das abrupte Umstellen der Arbeitsmodi während des Corona Lock-Downs hat gezeigt, wie sinnvoll und effizient Connections Unternehmen bei der Zusammenarbeit von Mitarbeiter*innen unterstützen kann. Persistente Chat Team Tools, die letztendlich nur eine Zeitleiste (Time-Line) als Navigationsmodus haben, sind allein doch überfordert. Hier spielt Connections seine Stärken aus, indem zum einen Informationen und Dateien in deutlich mehr strukturierter Weise gesammelt werden können – und damit auch einfacher findbar bleiben – und zum anderen Mitarbeiter*innen viel gezielter und schneller erreichen können, indem man Experten und Inhalten „folgen“, ihre Aktualisierungen also (asynchron) abonnieren kann.

Read more

Tom Zeizels Schweizer Blog: Mit HCL Connections zum digitalen Arbeitsplatz

HCL Connections ist eine herausragende Lösung mit der Menschen besonders einfach zusammenarbeiten können, insbesondere auch, wenn man nicht in einem Raum sitzt und sich direkt austauschen kann. Dieser Herausforderung müssen sich viele Organisationen, wie zum Beispiel das Schweizer Rote Kreuz (Swiss Red Cross (SRC)) im Kanton Zürich auch im normalen Alltag stellen.  In den aktuellen Zeiten der Corona-Pandemievermeidung trifft das aber auf wesentlich mehr Unternehmen und Organisationen zu.

Beim Roten Kreuz kommt noch hinzu, dass sie sehr viel mit Freiwilligen arbeiten und deshalb eine hohe Fluktuationsrate haben. Es ist für sie also besonders wichtig immer wieder andere Personen schnell einlernen, also „up-to-Speed“ bringen zu können. E-Mail versagt da, weil man dann für die Neuen andauernd ältere E-Mails zu Paketen zusammenstellen muss. Ähnlich ist es mit persistent Chat Streams á la Slack oder Teams, zumindest wenn es um etwas komplexere Projekte geht. Denn solche Streams haben zwar einen fortlaufenden Fluss, aber keine Struktur, anhand derer man die Wichtigkeit der einzelnen Informationsbausteine direkt überblicken kann.

Ich war persönlich an dem Referenzprojekt mit dem Roten Kreuz, das unser Schweizer Partner Belsoft durchgeführt hat, nicht direkt beteiligt und kenne daher  auch nicht alle  Details, wer also tiefer eintauchen möchte kann sich gerne an Belsoft oder auch gerne an mich wenden, ich leite dann die Anfrage weiter. Jedoch ist dies ein schönes Beispiel, das daran denken lässt, wie man Connections in diesen Zeiten der Corona-Pandemievermeidung und den damit verbundenen, zahlreichen Veränderungen nahezu überall braucht. Denn solche gravierenden Veränderungen zu dem, wie wir zurzeit plötzlich arbeiten – Stichwort Home-Office oder auch Working-from-Home (WfH) genannt – sind enorme Herausforderungen. Sie sind es, weil sie in sehr kurzer Zeit ohne grossen Planungszeitraum die Art und Weise wie wir im Geschäftsalltag kommunizieren total verändern, nahezu auf den Kopf stellen. Statt mit dem Gegenüber im Büro zu sprechen oder sich in der Kaffeeecke schnell mal auszutauschen sitzt man jetzt isoliert zuhause. Man muss entweder telefonieren – auch dafür gibt es heute viele neue technische Möglichkeiten – oder digital Inhalte austauschen.

Für letzteres ist HCL Connections ein herausragendes Werkzeug, das klassischen Dokumentenmanagementlösungen in zahlreichen Aspekten deutlich überlegen ist:

  • Inhalte sind in Connections standardmässig für alle Teilnehmer offen, sodass man auch Dinge finden kann, die der Autor nicht explizit für einen vorgesehen hat. Das kann an vielen Stellen zu unerwartet innovativen Ansätzen führen, ist es doch gleichzeitig eine hervorragende Basis von anderen zu lernen. Die Lösungen von Marktbegleitern lassen eine so offene Wissensnutzung in der Regel gar nicht zu. Und auch in Connections kann man sie bei Bedarf natürlich einschränken.
  • Während in anderen, durchaus gängigen Lösungen am Markt typischerweise Algorithmen und eng gefasste Zugriffsrechte darüber bestimmen, was man zu sehen bekommt, lebt Connections eher davon, dass Kollegen etwas empfehlen und man Aktualisierungen von Experten, denen man besonders viel zutraut und denen man vertraut (wichtig!), abonnieren kann – eine deutlich effektivere Herangehensweise an Informationen.
  • Besonders wichtige Informationen können in Connections auch viral gehen – sich also spontan sehr schnell in der ganzen Organisation verteilen. So etwas ist in hierarchisch organisierten Systemen ohne offene Zugriffsrechte schlichtweg gar nicht möglich. Auch aktuelle persistent Chat Lösungen unterstützen immer nur kleine, feste Gruppen. Das liegt daran, dass ein einfacher Stream-Mechanismus nicht mehr funktioniert, wenn sich mal mehr als 20, 30, 40 Personen beteiligen

Wir haben zahlreiche Kunden, die Connections mit dem HCL Engagement Center add-on zu einem Intranet erweitert haben. Hierzu gibt es Kundenbeispiele, die diese Kombination nutzen, um ihren Mitarbeitern zu ermöglichen Beiträge direkt für alle Mitarbeiter auf die Startseite des Intranets zu posten – ungefiltert! In dem 5000 Mitarbeiter-Unternehmen, die es meines Wissens nach zuerst gewagt haben, hat dieser Vertrauensvorschuss zu deutlich mehr Eintreten für die Unternehmenswerte („Corporate Identity“) geführt und einen Motivationsschub bei den Mitarbeiter*innen ausgelöst. Ein bemerkenswerter Nebeneffekt.

Aktivitäten in Connections steuern
Aktivitäten mit HCL Connections steuern

Das sind jetzt nur ein paar Beispiele und es liesse sich fast beliebig erweitern. Da sind noch Themen wie beispielsweise wie sich streng prozessorientiertes Arbeiten mit Connections einfacher umsetzen lässt und was aktuelle Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu „Enterprise Social Networks“ sind – etwa der Universität Koblenz-Landau in Deutschland – , aber das würde hier vielleicht den Rahmen sprengen.

Ich bleibe dabei: Wenn Sie – wie fast alle – aktuell gefordert sind neue Formen von Zusammenarbeit besser zu unterstützen, schauen Sie sich unbedingt HCL Connections an. Dazu sollten Sie wissen, dass Connections seit seiner Version V1.0 im Jahre 2007 fortlaufend weiterentwickelt und verbessert wurde – die aktuelle, nominale Version V6.5 CR1 ist real etwa die Version #20 – und kann natürlich sowohl in Browsern als auch über mobile Apps für iOS und Android ganz einfach genutzt werden. Sie lässt sich sicher on premises, also im lokalen Rechenzentrum, betreiben oder aus der Cloud als Service beziehen – auch und insbesondere von unseren Partnern in der Schweiz. Bei Interesse dort einfach mal anklopfen!

Bei Fragen kommen Sie gern auf mich, unser Schweizer Team unter der Leitung von Sebastian Schnur oder unsere Schweizer Partner, wie z.B. die erwähnte Belsoft, oder andere gern auch über die SNoUG zu.

Ein schönes Wochenende – und bleiben Sie gesund!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Startschuss – HCL Software Blog jetzt auch in der Schweiz!

Die Schweiz ist für HCL Software ein wichtiger Markt und da ist es wichtig unsere Kunden möglichst nahe zu informieren. Denn im Bereich des Portfolios rund um HCL Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal), Bigfix, Appscan und weiteren tut sich eine Menge – sowohl für Kunden, die voll auf unsere Lösungen setzten, als auch Unternehmen, die strategisch auf andere Hersteller setzen, dort aber mit großen Lücken im Portfolio konfrontiert sind. Da geht es um:

  • Das Trendthema “Low Code”-Programmierung,
  • aber auch um Professionelle Entwicklung („Pro Code“) moderner, besonders sicherer Anwendungen, die auf allen Geräten laufen – Desktop/Browser und Mobil.
  • Und um modernste und kostenattraktive Infrastrukturen, die ein „Continuous Delivery“ erlauben – und das nicht nur aus der Cloud, sondern auch für den sehr wichtigen Eigenbetrieb („on premises“).
  • Es geht aber auch um effektive Möglichkeiten digitaler Zusammenarbeit mit moderner Team-Kommunikation und dem einfachen Teilen von Informationen und Dokumenten. Dabei ist uns wichtig, dass man Dinge auch einfach wiederfinden kann.
  • Wir setzen dazu auf Browser-Technologie und Progressive Web Apps (PWA), sodass aufwendige Rich Client Rollouts entfallen können.
  • Wir haben auch das beste Endgeräte-Management Tool – mit de facto 100% Renewal Rate. Wer es hat, liebt es.
  • Und noch viel mehr!

Als ich vor mehr als zwei Jahren in Deutschland anfing zu diesen Themen, die heute zum HCL Software Portfolio gehören, zu bloggen hatte ich anfangs Sorge, dass es nicht jede Woche etwas signifikantes Neues dazu geben würde. In der Tat war es anfänglich schwierig. Aber seitdem HCL diese und weitere Produkte von IBM im Juli 2019 abgekauft hat und signifikant in das Portfolio investiert, ist es ein Leichtes geworden.

Wenn man schon so fleißig investiert, wie es HCL Technologies tut, dann sollte man auch darüber sprechen. Wir wissen schon, dass HCL trotz seiner Größe ($10 Mrd. Umsatz, 150.000 Mitarbeiter, #20 der größten Software-Hersteller weltweit) gerade in Europa noch weitgehend unbekannt ist. Deshalb habe ich mich entschlossen ab sofort mithilfe der SNoUG auch in der Schweiz einmal in der Woche ein Update zu bloggen, was es rund um HCL Software Neues gibt. Das hier ist der Startschuss!

Was ist die SNoUG?

Die SNoUG-Konferenz 2019

Die SNoUG ist eine seit vielen Jahre in der Schweiz bestehende User Group der Collaboration Software Lösungen, die lange IBM gehörten und im letzten Juli von der HCL Technologies übernommen wurden. Dazu gehören Produkte, wie HCL Notes, Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal) und weitere. Die vielleicht wichtigste Aktivität dieser User Group ist die Organisation der jährlichen SNoUG-Konferenz. Die nächste ist – so sich das Corona-Thema bis dahin hoffentlich entspannt hat – im zweiten Halbjahr 2020 in Zürich geplant.

Wer bin ich?

Tom Zeizel bei einer Bergwanderung

Mein Name ist Dr. Thomas Zeizel. Ich hatte in den letzten Jahren schon bei IBM die Verantwortung über das Collaboration Portfolio. Das hat sich nach der Akquise durch HCL und unserem Betriebsübergang ausgeweitet, sodass ich heute für die HCL Software Group in D-A-CH, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, und alle deren Produkte verantwortlich bin.

Aber das ist nicht meine einzige Beziehung zur Schweiz: Schon mein Geburtsort am Bodensee lag nahe dran. Und ich liebe die Berge! Von meinem Wohnort in Ulm ist es für private und natürlich auch Kundenbesuche nicht weit in die Schweiz.

Warum ein Blog zu HCL Software?

Schweizer Kunden verhandeln intensiv und zäh, sind aber innovative und treue Kunden, sodass Partnerschaften – so verstehen wir bei HCL unsere Kundenbeziehung – sehr oft etwas, auch persönlich gesehen, sehr Erfreuliches sind. Das möchte ich mit meinem Team ausbauen.

Bei meinen letzten Gesprächen wurde immer wieder angemerkt, dass die Entwicklung des Collaboration Portfolios seit der Übernahme durch HCL ja eine sehr erfreuliche Wendung durchlaufen hat, dass man in der Schweiz aber einfach viel zu wenig darüber erfährt. Das ist nachvollziehbar und deshalb habe ich den Kontakt zur Schweizer SNoUG-User Group genutzt, um das mit diesem wöchentlichen Blog zumindest einen kleinen Schritt weit zu ändern.

Zu berichten gibt es bezüglich der Software von HCL nämlich genug. Darüber hinaus würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Sie mir ein wenig helfen und mir Geschichten – heute sagt man vielleicht eher „Stories“ – zukommen lassen, über das, was Sie mit unseren Lösungen Konstruktives machen und erlebt haben, wie Sie sie einsetzen und was Sie von HCL noch erwarten.

Ich freue mich auf Sie als Leser und natürlich auch Kunde. Und wenn Sie Fragen zu unseren Produkten oder meinen Blogbeiträgen haben, scheuen Sie sich nicht mein Schweizer Team um Sebastian Schnur oder auch mich direkt anzusprechen.

In der nächsten Woche geht es dann richtig los. Bis dahin!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH