Tom Zeizels Schweizer Blog: HCL Software 2021 – das wird ein gutes Jahr!

In schwindelerregendem Tempo hat HCL Software im letzten Jahr einen bunten Strauss an neuen Produkten und Features an den Markt gebracht. Das neue Jahr ist damit keinesfalls der Moment sich zurückzulehnen, sondern ganz im Gegenteil: HCL wird in diesem Jahr diesen innovativen, schnellen Weg fortsetzen und weiterhin nicht nur neue Dinge ankündigen, sondern entsprechend auch liefern – und das von der Überholspur.

Nach den ganzen Jahresrückblicken – ich habe für mich beschlossen mich mit meinem Blog zurückzuhalten – stellt sich mir die Frage, was Ihr persönliches Motto für 2021 ist? Meines lautet: „Mit frischer Energie auf in ein neues Jahr!“, oder wie sagte es einst Karl Valentin, wie immer mit einem Augenzwinkern: „Ein Optimist ist ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind.“ Bezogen auf HCL, dessen Geschäftsjahr ja ohnehin noch bis Ende März geht, war das vergangene Jahr 2020 gar nicht so schlecht – ja das Gegenteil war der Fall. So hat sich, als ein Kennwert für das gute Ergebnis, das Team in D-A-CH fast verdoppelt. Und es wird in diesem Jahr ähnlich positiv oder noch besser weitergehen.

Wenn ich die leider wirklich vielen, negativen Aspekte dieser Pandemie einmal ausblende, so kann man ihr an einigen Stellen interessanter Weise sogar positiven Aspekte abgewinnen. Die Herausforderungen mit den unerwarteten Shutdown-Situationen hat die Wirtschaft aus einem gemächlich gewordenen Trott ziemlich wachgerüttelt. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Plötzlich gehen Dinge, wie Working from Home/Home Office, die vorher über 30 und mehr Jahre diskutiert und immer von der Hand gewiesen wurden. Und plötzlich werden Lieferketten neu überdacht, verbunden mit der Frage, ob man nicht auch lokal Dinge besser produzieren kann. Und man hat begonnen vieles anders zu bewerten, so wie auch die Herausforderungen im Bereich der globalen Erwärmung. Schwierig ist es nur wirklich für die Industrien, die aufgrund ihres Geschäfts solche Veränderungen nicht anwenden können und eventuell sogar komplett in den Lockdown gehen mussten.

Ich denke, dass es mit den Impfungen gegen Covid-19 einen sehr deutlichen Trend der Besserung geben wird, sodass diese Pandemie mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Sommer weitgehend überwunden sein kann. Damit stellt sich die Frage, wie es der Wirtschaft dann ergehen wird. Sicherlich werden stark gebeutelte Branchen, wie etwa Luftfahrt und Touristik, Gastgewerbe und Kultur zumindest zu einem Teil zurückkehren. Unter dem Aspekt der globalen Erwärmung wird an manchen Stellen weniger wohl sogar besser sein, und beim Thema Kultur hoffe ich natürlich auf ein möglichst komplettes Durchstarten. Was das neue „Normal“ genau sein wird, bleibt im Moment noch im Nebel. Nur eines ist sicher: genauso wie vorher wird es nicht wieder werden.

HCL Software ist für 2021 sehr gut aufgestellt

Wir bei HCL versuchen uns so zu positionieren, dass wir die richtigen Lösungen haben, die Sie – unsere Kunden – und damit der Markt letztendlich braucht, auch in Zeiten solch großer Veränderungen. Unser HCL Software Entwicklungsteam hat sich zum Glück von den Umstellungen auf „Working from Home“ wenig beeindrucken lassen und fleissig geliefert. Und auch HCLs umfangreiche Investitionen in die Domino Plattform tragen messbare Früchte. Und es ist tatsächlich so: HCL hat die vor zwei Jahren noch von Vielen für undenkbar gehaltene Trendumkehr geschafft: heutzutage bleiben Domino Kunden auf der Plattform und es kommen sogar vermehrt welche zurück – oder auch ganz neu dazu. Das mag nicht nur an den immer noch gültigen, positiven Grundeigenschaften (Datensicherheit, Verfügbarkeit auch on prem, Zuverlässigkeit, günstig, …) liegen, die mit und nach Corona wohl wieder mehr im Trend liegen, sondern auch an den zahlreichen Neuerungen in Domino und seinen Clients, wie Notes, Verse, Nomad und Traveler. Und auch an der hervorragenden und viel gelobten Low Code-Erweiterung Domino Volt, die im Sommer die erste, komplette Eigenentwicklung von HCL Digital Solutions war. Zum Ende des 4. Quartals wurden mit Sametime Premium und Connections 7 auch noch weitere wichtige Bausteine für ein modernes Digitales Büro geliefert.

Damit ist uns die Puste nicht ausgegangen. Es geht fleissig weiter. Im Bereich Low Code Anwendungserstellung strebt HCL Software erklärtermassen eine führende Position am Markt an. Die Grundlagen sind im Portfolio bereits vorhanden – und zwar sowohl für den/die „jedermann/jedefrau-Programmierer*in“ als auch für die professionellen Entwickler*innen. Wir wollen beides weiter ausbauen – und das wird dazu 2021 passieren:

  • Domino Volt – die Low Code Lösung für den „jedermann/jedefrau-Programmierer*in“ – wird im Sommer eine neue, viel einfacher zu bedienende Oberfläche für die Erstellung von Workflows bekommen und wird auch als Standalone-Lösung für bisherige nicht-Domino Kunden zur Verfügung gestellt werden. Letzteres wird u.a. erstmals eine neue, vereinfachte Admin-Konsole im Browser beinhalten.
  • Volt MX – die neue Low Code Lösung von HCL für professionelle Entwickler*innen – wird in 2021 sogar zwei neue Releases bekommen. Im ersten Quartal wird die ersten HCL Version Volt MX V9.2 mit entsprechendem, komplettem Rebranding erscheinen. Sie wird mit erweiterten Workflow-Möglichkeiten und einem neuen Automationsmanager kommen und auch erstmals als „Trial“ zum Ausprobieren verfügbar werden.
    Eher zum Jahresende folgt dann die V10, die die Möglichkeiten zur hochproduktiven Entwicklung nochmals deutlich beschleunigen wird und erstmals auch Cloud-native zu betreiben sein wird – ein weiterer, wichtiger Meilenstein! Darüber hinaus wird HCL die Möglichkeiten zur Integration mit anderen Lösungen weiter stark ausbauen.

Im Frühsommer wird dann das für viele vielleicht wichtigste Update an den Markt kommen: HCL Domino V12. Hierzu gab es ja bereits eine mehrteilige, jeweils auf einzelne Funktion beschränkte Preview-Phase und es wird in Kürze die erste von drei angedachten Beta-Phasen beginnen. Diese neue Version beinhaltet Aktualisierungen, Erneuerung und Erweiterungen an allen Ecken und Enden, sowohl im Server als auch in den zahlreichen Client, u.a. eben auch in Notes.

Herausheben möchte ich an dieser Stelle vielleicht zwei Dinge: zum einen das dann neue Nomad Web, mit dem man sehr viele, nicht Browser-fähige, klassisch programmierte Domino Anwendungen auch ohne Veränderung in Browsern nutzen kann. In der Verbindung mit Verse für e-Mail eröffnet das erstmals die Option Domino mit allem in Browsern und dann auch ohne den Notes Rich Client nutzen zu können – womit ein aufwendiger Client-Rollout weitgehend entfallen kann. Das zweite ist, dass Domino als Server zusätzlich zur Unterstützung klassischer Plattformen Cloud-native werden wird, indem wir die Docker/Kubernetes-Betriebsmöglichkeiten mit der Version 12 weiter ausbauen. Domino wird also mit V12 seine Rolle als moderner Anwendungsserver für alle Arten von low- bis pro-Code weiter ausbauen. E-Mail bleibt dabei für viele Kunden die wichtigste Anwendung, was HCL entsprechend strategisch unterstützt: Wir arbeiten bereits an einer offenen Client-Lösung für Domino Mail, die mit V13 kommen wird.

Nachdem es in weiten Teilen neu entwickelt wurde ist unser eigentlich jüngstes Pferd im Stall nichts anderes als … Sametime – das herausragend sichere Produkt für die schnelle Kommunikation in Chats und Webmeetings. Auch Sametime wird 2021 zwei Releases bekommen:

  • Im Frühjahrsrelease geht es u.a. darum, den Domino-orientierten Chat-Teil ebenfalls Cloud-native zu machen, sodass Sametime dann komplett unter Docker/Kubernetes laufen kann – und das natürlich auch besonders sicher on prem! Die Zahl der möglichen Meeting -Teilnehmer in (dann auch optional Ende-zu-Ende verschlüsselten) Meetings soll auf über hundert hochgepuscht werden. Zudem denken wir an eine Verse- und Outlook-Integration sowie die Einbindung in Apple CarPlay und Android Auto.
  • Für das Herbstrelease sind u.a. die Möglichkeit authentifizierter Gäste, eine neue Admin-Oberfläche sowie ein neues SDK (Software Development Toolkit) und eine stark vertiefte Integration in HCL Connections vorgesehen.

HCL Connections selbst wird neben der tiefen (optionalen) Sametime-Integration in seinem 2021 Release u.a. eine weitgehend überarbeitete Nutzeroberfläche bekommen.

Natürlich finde ich auch spannend was unsere Partner an Zusatzlösungen für die einzelnen Komponenten anbieten. Da gibt es wirklich ganz herausragende Lösungen, die wir zukünftig auch mehr in einem Softwarekatalog bündeln möchten. Das ist aber zunächst noch etwas Zukunftsmusik.

Es wird also ein spannendes Jahr, in dem es wieder sehr viel Neues geben wird! Und ich hoffe, dass Sie – unsere Kunden – am Ball der Updates bleiben und diese neuen Dinge auch zeitnah zu ihrem eigenen Erfolg nutzen werden. In dem Sinne wünsche ich Ihnen noch eine schöne Woche – und bleiben Sie gesund!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Cloud Native – ein Widerspruch zu on prem?

HCL Software steht mit klarem Commitment auch strategisch zu on prem-Lösungen als eine Option. Das bedeutet nicht, dass sich HCL neusten technischen Fortschritten verschliesst, sondern vielmehr, dass HCL neue Technologien an allen möglichen Stellen für Kunden erschliesst. Beim modernen, flexiblen Betrieb von und in Rechenzentren sind Cloud-native Technologien heute nicht mehr wegzudenken. Genau deshalb unterstützt HCL Software Cloud-Technologien mit immer mehr Lösungen.

Informationstechnologie ändert sich durch unübersehbar viele Initiativen fortlaufend weiter. Manchmal zeichnen sich dabei neue Trends ab. So war es vor einigen Jahren das Thema „Public Cloud“ – oft auch verkürzt und damit irritierend einfach „Cloud“ genannt. Irritierend deshalb, weil Cloud letztlich ein Oberbegriff mit vielen Spielarten ist, womit jede Präzisierung hilfreich ist.

Public Cloud wurde und wird kontrovers diskutiert, gibt es doch (oft berechtigte) Sicherheitsbedenken und auch Fragen nach der Servicequalität. Zumindest die Sicherheitsbedenken kann man zu weiten Teilen reduzieren, wenn man das als „Cloud private“ selbst betreibt. Und dann gibt es verschiedene Einstiegsebenen: „Bare Metal“, also quasi nur nackte Hardware, PaaS (Platform as a Service, also Hardware mit Betriebssystem) oder auch SaaS (Software as a Service – die Komplett-Variante). Fast alle Ansätze haben einige Dinge gemeinsam, die Cloud-Ansätze von klassischen Implementierungen unterscheiden:

  • Während bei klassischen Implementierungen die Grenze der Skalierbarkeit durch die Leistungsfähigkeit der Maschine(n) vor Ort vorgegeben ist, setzen Cloud-Ansätze auf beliebig skalierbare Microservices, deren Leistungsfähigkeit durch bedarfsgerechtes, dynamisches Hinzufügen und Wegnehmen von parallelen Services in Sekundenbruchteilen gesteuert werden kann. Diese laufen sowohl einzeln auf PCs – etwa zum Testen – oder im riesigen Verbund im Rechenzentrum.
  • Temporär nicht benötigte Rechenkapazitäten können dynamisch anderen Services zugeordnet werden
  • Das ist nicht nur ein Leistungsthema, sondern auch eines der Fehlertoleranz: Fallen Services aus, können sie sofort dynamisch durch andere ersetzt werden.
  • So ist es auch im laufenden Betrieb möglich Neuerungen einzuführen. Es bedarf also keines „Servicefensters“ in denen der Service für die Endbenutzer pausiert.

Lief in klassischer Weise früher eine Anwendung dediziert in einer virtuellen (oder physischen) Maschine, so laufen alles Services in einem Cloud-nativen Modell als verschiedene Module logisch in einer mehr oder weniger riesigen Maschine. Möglich ist das durch eine Containerisierung der Anwendungen, die in beliebiger Zahl und parallel auf Ressourcen zugreifen können. Der Aufstieg von Cloud-nativen-Computing-Plattformen wurde durch die breite Einführung von Docker und Kubernetes vorangetrieben.

  • Docker ist eine Containerplattform, die die Möglichkeit bietet, containerisierte Anwendungen zu paketieren und zu verteilen. Dies bedeutet eine schnelle Installation auf praktisch jeder Plattform, einen geringeren Platzbedarf und eine Code-Isolierung, die Software-Updates zu einem Kinderspiel macht. 
  • Kubernetes wird für die Orchestrierung von Containern verwendet, um die Bereitstellung, Planung und Skalierung dieser containerisierten Anwendungen zu automatisieren.

Cloud-natives Computing revolutioniert in gewisser Weise  die Bereitstellung, Implementierung und Wartung von Software – und die Vorteile für Unternehmen sind viel zu überzeugend, um sie zu ignorieren.

Auch wenn hier der Begriff „Cloud“ ins Spiel kommt, bedeutet das nicht, dass solche Implementierungen zwingend in einer Public Cloud Umgebung laufen müssen. Natürlich kann man in Public Clouds verschiedenster Anbieter die grundlegenden Services nutzen. Man kann solche Infrastrukturen aber auch im eigenen Rechenzentrum („on Premises“) aufbauen. Hierbei sollte man sich aber die Frage stellen, ob und wie das eigene Rechenzentrum die Vorteile auch entsprechend nutzen kann. Je grösser es ist und je mehr Services diese neuen Möglichkeiten nutzen können, desto mehr Sinn wird es machen.

In welchen Bereichen setzt HCL Software auf Cloud-native?

HCL Software hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen darin zu unterstützen Software möglichst einfach nutzen zu können – sowohl als Endbenutzer, als auch im Rechenzentrumsbetrieb. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist die schnellere und einfachere Installation, Ausführung und Aktualisierung von HCL Software, ohne jedoch die Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit, Leistung, Sicherheit und Integrationsbreite zu opfern, die man zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen benötigen.

Wenn Unternehmen Anwendungen in einer Cloud-nativen Weise erstellen und betreiben, können sie neue Ideen schneller umsetzen und so schneller auf Kundenanforderungen reagieren. Warum ist das wichtig? Denken Sie als Analogie an ein Taxiunternehmen. Ein Taxi ist wie ein Container und die Abfertigungszentrale ist Kubernetes – es bietet eine wertvolle Orchestrierung, damit die einzelnen Taxis effizient dorthin gelangen können, wo sie hin müssen.

Docker plus Kubernetes bietet die Fähigkeit zur schnellen Anpassung in einer digitalen Welt, was für Unternehmen, die kontinuierlich wachsen, konkurrenzfähig sein müssen und Anwendungen in grossem Massstab und mit hoher Geschwindigkeit betreiben müssen, von grundlegender Bedeutung ist. HCL Software bietet heute bereits eine breite Unterstützung von Cloud-nativen Plattformen und wird dieses ausbauen.

Wie HCL Digital Experience Cloud-native nutzt

So wird mit dem neuesten Update von HCL Digital Experience („Portal“) eine Unterstützung für Microsoft Azure AKS hinzugefügt, die sich der bereits angekündigten Unterstützung für RedHat Open Shift und Amazon EKS anschliesst und den Kunden das breiteste Angebot an Cloud-Computing-Plattformoptionen für eine DX-Lösung bietet.  

Das bedeutet, dass Kunden die Flexibilität und Portabilität haben, die sie benötigen, um die Lösung dort einzusetzen, wo, wann und wie es für ihre technischen Ziele am sinnvollsten ist. Da HCL Digital Experience jetzt auf Docker läuft, ist die anfängliche Installation auf jeder Plattform nun bis zu zehnmal schneller – das bedeutet nur Minuten, nicht Stunden, und Updates werden kontinuierlich geliefert, ohne störende Migrationen, was auch zu einer verbesserten Kosteneffizienz führt.

Darüber hinaus nutzt HCL Digital Experience, sobald es einmal installiert ist, alle Vorteile von  Kubernetes für noch mehr Nutzen, einschliesslich:

  • Automatisierte Planung von Containern nach Bedarf
  • Horizontale Skalierung, sodass Anwendungen je nach Anforderung automatisch auf- und abwärts skaliert werden können
  • Selbstheilung zur Verwaltung der Neuplanung, des Austauschs und des Neustarts von Knoten, die abgelaufen sind, um Unterbrechungen zu vermeiden
  • Und automatisches Roll-Forward und Roll-Back

Da die HCL “cloud-nativ” ist, kann sie auch Funktionen und Fähigkeiten modular bereitstellen, wie z. B. die neue HCL Digital Asset Management-Funktion, die auch im neuesten HCL DX-Update verfügbar ist (Out-of-the-Box und ohne zusätzliche Kosten!).  Darüber hinaus steht ab sofort eine neue Content-Management-Funktion des Content Composer zur Verfügung, die Geschäftsanwendern hilft, den Zeitaufwand für die Erstellung und Pflege überzeugender digitaler Inhalte und Erlebnisse drastisch zu reduzieren. 

Unser Cloud-Native-Ansatz bietet alle Vorteile einer traditionellen on Premises-Installation mit lokaler Kontrolle – für viele Unternehmen aus Sicherheits- und Leistungsgründen wichtig – aber jetzt mit den wirtschaftlichen Vorteilen der Cloud mit sofortigen Updates und minimaler Beteiligung der Entwickler. Für unsere Kunden bedeutet dies eine Reduzierung der Gesamtbetriebskosten (TCO) und einen massiven, positiven Return on Investment (ROI).

Und Domino und Sametime?

Auch HCL Domino ist bereits seit V10 als Docker-Container verfügbar und HCL Sametime V11.5 Meet, das noch in diesem Monat verfügbar werden wird, kommt als Docker-Container. Warum ist das wichtig und gut? Web-Meetings sind ein Thema, das hohe Skalierbarkeit erfordert: oft wollen nur wenige Personen Web-Meetings abhalten, nachts vielleicht fast gar keine. Aber zu anderen Tageszeiten oder an bestimmten Tagen kann es zu absoluten Leistungsspitzen kommen. Soll man dafür permanent die Rechenkapazität vorhalten, die man in der Leistungsspitze benötigt? Früher musste man es. Mit Cloud-native Technologien kann man die Leistung stattdessen dynamisch und automatisch zuteilen und entsprechend über viele Services verteilen. Das ist für einen Meeting-Service perfekt!

HCL Software arbeitet daran auch Domino im nächsten Release, also mit V12, noch weiter auf Cloud-native Infrastrukturen einzustellen, ohne dabei die Sicherheit und Automationsfähigkeiten, die Unternehmen und öffentliche Organisationen erwarten, einzuschränken. Domino wird alle führenden Container-Plattformen unterstützen und damit ein deutlich vereinfachtes Rollout für größere Umgebungen und neue Backup-Konzepte bieten. Das sind dann u.a. Kubernetes, AWS, OpenShift, Veeam, Cohesity, usw.

Was lerne ich da für mich daraus? Wer mit der Zeit geht, geht mit HCL Software!

Diese Woche bin ich besonders gespannt auf die #dnug47online Deep Dive Session der DNUG Fachgruppe Connections – u.a. mit Harald Schirmer (Continental AG), einem der Vordenker für Organisationserneuerung – und natürlich auch dem Thema Connections und Cloud-native. (Noch kann man sich für Dienstag 14 Uhr anmelden)

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

Ihr
Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH

Tom Zeizels Schweizer Blog: Startschuss – HCL Software Blog jetzt auch in der Schweiz!

Die Schweiz ist für HCL Software ein wichtiger Markt und da ist es wichtig unsere Kunden möglichst nahe zu informieren. Denn im Bereich des Portfolios rund um HCL Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal), Bigfix, Appscan und weiteren tut sich eine Menge – sowohl für Kunden, die voll auf unsere Lösungen setzten, als auch Unternehmen, die strategisch auf andere Hersteller setzen, dort aber mit großen Lücken im Portfolio konfrontiert sind. Da geht es um:

  • Das Trendthema “Low Code”-Programmierung,
  • aber auch um Professionelle Entwicklung („Pro Code“) moderner, besonders sicherer Anwendungen, die auf allen Geräten laufen – Desktop/Browser und Mobil.
  • Und um modernste und kostenattraktive Infrastrukturen, die ein „Continuous Delivery“ erlauben – und das nicht nur aus der Cloud, sondern auch für den sehr wichtigen Eigenbetrieb („on premises“).
  • Es geht aber auch um effektive Möglichkeiten digitaler Zusammenarbeit mit moderner Team-Kommunikation und dem einfachen Teilen von Informationen und Dokumenten. Dabei ist uns wichtig, dass man Dinge auch einfach wiederfinden kann.
  • Wir setzen dazu auf Browser-Technologie und Progressive Web Apps (PWA), sodass aufwendige Rich Client Rollouts entfallen können.
  • Wir haben auch das beste Endgeräte-Management Tool – mit de facto 100% Renewal Rate. Wer es hat, liebt es.
  • Und noch viel mehr!

Als ich vor mehr als zwei Jahren in Deutschland anfing zu diesen Themen, die heute zum HCL Software Portfolio gehören, zu bloggen hatte ich anfangs Sorge, dass es nicht jede Woche etwas signifikantes Neues dazu geben würde. In der Tat war es anfänglich schwierig. Aber seitdem HCL diese und weitere Produkte von IBM im Juli 2019 abgekauft hat und signifikant in das Portfolio investiert, ist es ein Leichtes geworden.

Wenn man schon so fleißig investiert, wie es HCL Technologies tut, dann sollte man auch darüber sprechen. Wir wissen schon, dass HCL trotz seiner Größe ($10 Mrd. Umsatz, 150.000 Mitarbeiter, #20 der größten Software-Hersteller weltweit) gerade in Europa noch weitgehend unbekannt ist. Deshalb habe ich mich entschlossen ab sofort mithilfe der SNoUG auch in der Schweiz einmal in der Woche ein Update zu bloggen, was es rund um HCL Software Neues gibt. Das hier ist der Startschuss!

Was ist die SNoUG?

Die SNoUG-Konferenz 2019

Die SNoUG ist eine seit vielen Jahre in der Schweiz bestehende User Group der Collaboration Software Lösungen, die lange IBM gehörten und im letzten Juli von der HCL Technologies übernommen wurden. Dazu gehören Produkte, wie HCL Notes, Domino, Sametime, Connections, Digital Experience (Portal) und weitere. Die vielleicht wichtigste Aktivität dieser User Group ist die Organisation der jährlichen SNoUG-Konferenz. Die nächste ist – so sich das Corona-Thema bis dahin hoffentlich entspannt hat – im zweiten Halbjahr 2020 in Zürich geplant.

Wer bin ich?

Tom Zeizel bei einer Bergwanderung

Mein Name ist Dr. Thomas Zeizel. Ich hatte in den letzten Jahren schon bei IBM die Verantwortung über das Collaboration Portfolio. Das hat sich nach der Akquise durch HCL und unserem Betriebsübergang ausgeweitet, sodass ich heute für die HCL Software Group in D-A-CH, also Deutschland, Österreich und der Schweiz, und alle deren Produkte verantwortlich bin.

Aber das ist nicht meine einzige Beziehung zur Schweiz: Schon mein Geburtsort am Bodensee lag nahe dran. Und ich liebe die Berge! Von meinem Wohnort in Ulm ist es für private und natürlich auch Kundenbesuche nicht weit in die Schweiz.

Warum ein Blog zu HCL Software?

Schweizer Kunden verhandeln intensiv und zäh, sind aber innovative und treue Kunden, sodass Partnerschaften – so verstehen wir bei HCL unsere Kundenbeziehung – sehr oft etwas, auch persönlich gesehen, sehr Erfreuliches sind. Das möchte ich mit meinem Team ausbauen.

Bei meinen letzten Gesprächen wurde immer wieder angemerkt, dass die Entwicklung des Collaboration Portfolios seit der Übernahme durch HCL ja eine sehr erfreuliche Wendung durchlaufen hat, dass man in der Schweiz aber einfach viel zu wenig darüber erfährt. Das ist nachvollziehbar und deshalb habe ich den Kontakt zur Schweizer SNoUG-User Group genutzt, um das mit diesem wöchentlichen Blog zumindest einen kleinen Schritt weit zu ändern.

Zu berichten gibt es bezüglich der Software von HCL nämlich genug. Darüber hinaus würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Sie mir ein wenig helfen und mir Geschichten – heute sagt man vielleicht eher „Stories“ – zukommen lassen, über das, was Sie mit unseren Lösungen Konstruktives machen und erlebt haben, wie Sie sie einsetzen und was Sie von HCL noch erwarten.

Ich freue mich auf Sie als Leser und natürlich auch Kunde. Und wenn Sie Fragen zu unseren Produkten oder meinen Blogbeiträgen haben, scheuen Sie sich nicht mein Schweizer Team um Sebastian Schnur oder auch mich direkt anzusprechen.

In der nächsten Woche geht es dann richtig los. Bis dahin!

Ihr

Tom Zeizel
Associate Vice President & Head of HCL Software in DACH